Gorbach: Österreichs Chancen im 7. F&E Rahmenprogramm langfristig sichern

Wien (OTS) - "In der derzeitigen Diskussion zum 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission ist Österreichs Position klar: der Finanzierung von F&E muss eindeutige Priorität gegenüber weniger zukunftsorientierten Bereichen eingeräumt werden", sagte Vizekanzler Hubert Gorbach anlässlich der Vorstellung des Entwurfs zum 7. RP in Brüssel.

Mit der geplanten Verdopplung der Mittel von derzeit 5 auf 10 Mrd. Euro jährlich müsse eine Sicherstellung der Wirtschaftsbeteiligung und eine Sicherung der Chancen für kleine Mitgliedstaaten ebenso wie für KMUs einhergehen. Überdimensionierte Projekte dürften nicht zu "closed shops" der großen Länder führen. Daher sei bei der Weiterentwicklung der Technologieplattformen auf hohe Transparenz zu achten, betonte Gorbach. Positiv äußerte er sich zur Förderung von Spitzenforschung durch einen neuen Europäischen Research Council, wobei auf eine klare Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedstaaten und der EU zu achten sei.

"Im abgelaufenen 5. Rahmenprogramm flossen 100% der rückholbaren Mittel aus Brüssel nach Österreich zurück, im derzeit laufenden 6. Rahmenprogramm werden wir diese gute Position noch verbessern können und mehr als 100% der nach Brüssel eingezahlten F&E-Mittel zurückholen können", zeigte sich Gorbach zufrieden.
"Wir sehen einmal mehr, dass wir in Bereichen mit nationalen Forschungs- und Entwicklungsprogrammen wie im Bereich Verkehrs-, Informations-, Umwelt und Energietechnologien überdurchschnittlich gut liegen, d.h. jeder von Österreich eingesetzte EURO wird durch Brüssel verdoppelt", brachte es Gorbach auf den Punkt.

"Obwohl die Beteiligung der Wirtschaft generell nicht erfreulich verläuft, konnte in einzelnen Bereichen wie Nanotechnologie, Werkstoffe und neue Produktionssysteme dennoch eine deutliche Erhöhung verzeichnet werden, schloss Gorbach.(Schluss/bxf)

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