VP-Walter: WGKK bestätigt Versagen der SPÖ-Arbeitsmarktpolitik

In Wien sind in den letzten 10 Jahren 35.000 Arbeitsplätze verloren gegangen

Wien (OTS) - "Österreich hat in den letzten zehn Jahren 130.000 Arbeitsplätze dazu gewonnen, in Wien sind hingegen 35.000 Arbeitsplätze verloren gegangen - das sind die Fakten. Wenn Alfred Gusenbauer schon das Thema Untätigkeit anspricht, dann kann er wohl nur die Verantwortlichen in der SPÖ-Stadtregierung gemeint haben", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien Norbert Walter zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in den letzten Monaten. "Auch wenn es gebetsmühlenartig von der SPÖ-Stadtregierung behauptet wird, ich kann beim besten Willen keine Aktivität und keine Trendumkehr am Wiener Arbeitsmarkt erkennen. Leider beschränkt sich die Kreativität der politisch Verantwortlichen in Wien auf die Statistik. Dass die SPÖ die von der ÖVP Wien präsentierten Fakten ignoriert und Woche für Woche neue Jubelmeldungen verbreitet, sind wir mittlerweile gewohnt. Vielleicht sollte aber die Analyse der Wiener Gebietskrankenkasse zu denken geben, diese Institution steht ja bekanntlich nicht im Verdacht, der ÖVP Wien oder der schwarz-blauen Bundesregierung nahe zu stehen."

In einer Aussendung der WGKK vom 29. März 2005 heißt es wörtlich:
"Die Beitragseinnahmen werden 2005 - trotz neuerlicher Beitragserhöhungen - nur um 2,5 Prozent steigen. Ursache dafür ist der - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - seit Jahren stagnierende Versichertenstand. Innerhalb dieses Versichertenstandes nehmen die Gruppen der beitragsleistenden Arbeiter und Angestellten ab, während die Gruppen der Pensionisten und vor allem der Arbeitslosen zunehmen."

"Damit bestätigt auch die Wiener Gebietskrankenkasse die Vorwürfe der ÖVP Wien: nicht die Arbeitslosenzahlen sinken, sondern die Arbeitslosen in Schulungsmaßnahmen steigen. Über 70 Prozent des gesamtösterreichischen Zuwachses an Schulungsteilnehmern entfielen in den ersten drei Monaten 2005 auf die Bundeshauptstadt. Das Ziel ist klar erkennbar: vor den Gemeinderatswahlen müssen die Arbeitslosenzahlen in Wien 'gut' aussehen. Leider haben die Menschen in dieser Stadt nichts von dieser 'Schönung' der Arbeitslosenzahlen", so Walter abschließend.

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