LH Haider: Kärntner Produktionsindex stieg 2004 stärker als Bundestrend

Kärnten im Vorjahr mit 6,3 Prozent Plus an drittbestem Platz

Klagenfurt (LPD) - Die Sachgüterproduktion Kärntens kann auf ein erfolgreiches Jahr 2004 zurückblicken. Die Steigerung des Produktionsindexes liegt über dem Bundesdurchschnitt, Kärnten liegt damit auf Platz drei innerhalb der Bundesländer. Das teilte heute Landeshauptmann Jörg Haider mit. Damit werde die offensive Wirtschaftspolitik und die positive Wirtschaftssituation im Land voll bestätigt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Quartal, schwenkte die Produktion ab April wieder auf einen Wachstumskurs ein und erreichte insbesondere ab der Jahresmitte sehr deutliche, teils zweistellige Zuwachsraten. Auch die nun vorliegende Bilanz des Monats Dezember 2004 reihte sich nahtlos in dieses Wachstumsszenario ein. Im vergangenen Dezember erreichte der Produktionsindex in Kärnten einen Punktestand von 110,8 (Jahresdurchschnitt 2000 = 100), woraus sich eine beachtliche Steigerung von 6,3 % errechnen lässt, die auch über dem Zuwachs des Bundesmittels (+ 5,7 %) liegt.

Nach den einzelnen Verwendungskategorien lagen in der Sachgüterproduktion im Dezember mit Ausnahme der kurzlebigen Konsumgüter (- 1,3 %) in allen Bereichen Wachstumsraten vor. Am stärksten konnte die Produktion im Sektor der langlebigen Konsumgüter (+ 28,4 %) ausgeweitet werden, gefolgt von den Vorleistungen (+ 9,2 %), der Energie (+ 6,6 %) und den Investitionsgütern (+ 2,5 %). Die Sparten "Sachgütererzeugung" (+ 6,7 %), "Energie- und Wasserversorgung" (+ 6,6 %) und das Bauwesen (+ 5,5 %) konnten jeweils stabile Wachstumsraten vorweisen.

Über das gesamte Jahr 2004 erhöhte sich der Produktionsindex in Kärnten gegenüber dem Ergebnis des vorangegangenen Jahres um 6,0 % (Österreich: + 5,8 %). Innerhalb der vier Hauptwirtschaftsbereiche des produzierenden oder sekundären Sektors hat im Jahre 2004 die "Energie- und Wasserversorgung" mit einem Zuwachs um 13,4 % das beste Ergebnis erzielt (Österreich: 0,0 %). Deutlich zulegen konnte aber auch die "industrielle Sachgüterproduktion" mit einem Plus von 6,2 %.

Herausragende Produktionssteigerungen wurden in den Sparten "Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren" (+ 59,6 %), "Holzgewerbe" (+ 18,2 %), "Maschinenbau" (+ 14,5 %), "Energieversorgung" (+ 13,7 %), "Verarbeitung von Steinen und Erden, Glas, Keramik" (+ 5,0 %) sowie "Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik" (+ 4,9 %) erzielt.

Im Bundesländervergleich konnten im Jahre 2004 durchwegs Produktionssteigerungen festgestellt werden. Die günstigsten Entwicklungen der Sachgüterproduktion lagen dabei in der Steiermark (+ 10,4 %), in Vorarlberg (+ 8,4 %), in Kärnten (+ 6,3 %) und in Salzburg (+ 6,0 %) vor. Die Wachstumsraten dieser vier Bundesländer lagen zugleich auch über dem Bundesdurchschnitt von 5,7 %. In Wien etwa betrug die Steigerung nur 0,7 Prozent.
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