GRILLITSCH: BAUERN UND BÄUERINNEN VERDIENEN RESPEKT UND ANERKENNUNG

Sicherheit im Agrarbudget auch für 2006

Wien (ÖVP-PK) - ÖVP/Budget/Landwirtschaft/Grillitsch

GRILLITSCH: BAUERN UND BÄUERINNEN VERDIENEN RESPEKT UND ANERKENNUNG = Sicherheit im Agrarbudget auch für 2006

Wien, 6. April 2005 (ÖVP-PK) "Ich bin stolz, im Parlament eine Berufsgruppe vertreten zu können, die zu einer der flexibelsten zählt - die Bauern. Wenn man weiß und bedenkt, was diese Berufsgruppe in den letzten Jahren und Jahrzehnten mitgestalten musste, verdient das unser aller Respekt und Anerkennung. Danke etwa für die gute Qualität der Lebensmittel, die von unseren bäuerlichen Familien täglich ins Haus aller Österreicherinnen und Österreicher kommt." Mit dieser Worten begann heute, Mittwoch, ÖVP-Landwirtschaftssprecher Bauernbundpräsident Abg. Fritz Grillitsch seine Rede zur Land- und Forstwirtschaft im Plenum des Nationalrats. ****

"Die Bäuerinnen und Bauern waren und sind stets bereit, notwendige Veränderungen mitzutragen und mitzugestalten. Die SPÖ hingegen ist offensichtlich nicht in der Lage, politische Veränderungen mitzutragen. Ihnen ist nicht mehr eingefallen als zu raunzen, zu jammern, schlecht zu machen und die Bauernschaft in’s Eck zu stellen", kritisierte Grillitsch.

"Die Bauern waren bereit, auch den EU-Beitritt und die damit zusammenhängende Internationalisierung der Landwirtschaft mitzutragen. Dazu gehörte die Reform der Agrarpolitik im Jahr 2000. Bereits im Jahr 2002 kamen die nächsten Reformvorschläge der Kommission - wenn diese Vorschläge, die von der SPÖ jubelnd begrüßt wurden, so umgesetzt worden wären, hätte das ein Minus von 20 Prozent bei den Marktordnungsprämien bedeutet - ein Stich mitten in’s Herz der österreichischen bäuerlichen Struktur. Die Opposition hätte das begrüßt. Wir aber haben unsere Verantwortung wahrgenommen und das Ergebnis der GAP-Reform kann sich sehen lassen", dankte Grillitsch auch Bundesminister Josef Pröll, "dass wir keine 20 Prozent Kürzung der Marktordnungsprämien hinzunehmen hatten, sondern lediglich drei bis fünf Prozent in den nächsten Jahren."

"Wir haben auch in Zukunft keine Angst vor großen Veränderungen. Wir werden weiter mittragen, mitverändern, mitgestalten und unsere Kompetenz wahr nehmen", nahm Grillitsch auf Veränderung in der Pensionsgestaltung, auf die Gesundheitsreform, auf Wachstumspakete und die Breitbandtechnologie für den ländlichen Raum Bezug und zeigte sich froh darüber, dass die Bundesregierung das Budget bereits für zwei Jahre gesichert hat. "Damit können wir den bäuerlichen Betrieben auch in Zukunft Sicherheit und Planbarkeit geben, etwa Ausgleichszulagen für sinkende Preise. Da stehen wir vor großen Herausforderungen, gerade was die ländliche Entwicklung betrifft", sagte Grillitsch und wies darauf hin, dass etwa im Bereich des Lebensmittelclusters rund 600.000 Menschen in Österreich tätig sind. "Das ist ein beschäftigungspolitischer Turbo für die Bauern."

"Die Bäuerinnen und Bauern in Österreich sind auch in Zukunft bereit, mitzutragen und mitzuverändern und die Qualität sicherzustellen. Grundlage sind dabei politische Rahmenbedingungen und faire Preise, die wir im Gegensatz zur SPÖ immer erfolgreich mitgestalten konnten", schloss Grillitsch.
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