ARA: Non-Profit-System ist gewährleistet - Erträge fliessen in Tarifreduktion ein

Wien (OTS) - Die ARA weist mit Nachdruck alle Vorwürfe, von ihren Lizenzpartnern überhöhte Tarife eingehoben zu haben, auf Schärfste zurück. "Die Überschüsse des ARA Systems sind keine Gewinne", nimmt Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstandsvorsitzender der Altstoff Recycling Austria AG zur aktuellen Diskussion Stellung. "Vielmehr entstehen sie durch eine Vielzahl von nicht absehbaren Einflussfaktoren. So war es etwa unmöglich, die Explosion des Ölpreises vorherzusehen. Steigende Rohstoffpreise führen aber zu Mehreinnahmen in der Verwertung, da in diesem Fall für das gesammelte Sekundärmaterial höhere Preise am Altstoffmarkt zu erzielen sind." Auch das sprunghafte Ansteigen der Gesamtverpackungsmenge, beispielsweise in Folge des Rekordsommers 2003, kann nur bedingt prognostiziert und damit in der Kalkulation berücksichtigt werden.

"Es ist systemimmanent, dass diese nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen auch zu Überschüssen im ARA System führen können. Solche Überschüsse verbleiben aber nicht im ARA System, sondern werden immer über Senkungen der Tarife an die Lizenzpartner zurückgeführt. Dies hat dazu beigetragen, dass seit 1995 die Tarife praktisch halbiert werden konnten. Wir handeln nachweislich im Sinne des Unternehmensauftrags als Non-Profit-System. Das haben auch wiederholte Prüfungen des Finanzministeriums ergeben."

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Christian Mayer
Altstoff Recycling Austria AG
Leiter der Kommunikation
Tel.: 01/599 97-301
E-Mail: mayer@ara.at

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