Nachhaltigkeitspreis für ÖAMTC

Telfser Friedensglocke fördert Zusammenhalt im Alpenraum

Wien (OTS) - Saubere Luft und eine intakte Natur sind entscheidend für unsere Lebensqualität. Jedoch wird unsere Umwelt durch den Ausstoß von Treibhausgasen stark belastet. Etwa 25 Prozent der CO2-Emissionen werden durch den Verkehr verursacht. Dass es viele Wege gibt, die Schadstoffe in diesem Bereich zu reduzieren, hat die ÖAMTC-Akademie aufgezeigt. Für dieses Engagement wird dem Automobilclub der Friedensglocken-Nachhaltigkeitspreis 2004 verliehen. Gestiftet wird diese Auszeichnung vom Kuratorium der Waldbesitzerverbände im Alpenraum.

Die Telfser "Friedensglocke des Alpenraumes" in Tirol wurde 1997 zum 25-Jahre-Jubiläum der Arge Alp errichtet. Diese größte freistehende Glocke des Alpenraumes symbolisiert den Zusammenhalt der Länder des Alpenbogens: denn die Menschen am Dach Europas brauchen enge Kooperationen, um gemeinsam stark zu sein und die speziellen Probleme ihres extremen Lebensraumes zu meistern.

"Nachhaltiges Denken und Handeln ist ein grundlegender Bestandteil der Land- und Forstwirtschaft", betonte Hans Baur, Geschäftsführer des bayerischen Waldbesitzerverbandes und seit 2003 Botschafter der Friedensglocke bei der heutigen Übergabe des Nachhaltigkeitspreises an die ÖAMTC-Akademie in Telfs in Tirol. "Dieser verantwortungsvolle Umgang mit der Natur muss für die gesamte Alpenregion gelten. Nur so können wir in diesen ökologisch sensiblen Gebieten Umweltschäden entgegenwirken. Dafür brauchen wir Allianzen wie mit dem ÖAMTC." Der Verkehr ist einer der Hauptverursacher für die Umweltbelastungen in den Alpen. Damit die Schadstoffemissionen reduziert werden, müssen in diesem Bereich besondere Strategien und Maßnahmen entwickelt werden.

Prinzipien der Nachhaltigkeit einsetzen

Mobilität ist ein grundlegender Bestandteil unseres Lebens. Damit jedoch die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen bewahrt werden, müssen wir die Entstehung von Verkehr erkennen und Möglichkeiten zur Verkehrsvermeidung oder verträglicheren Abwicklung von Transporten schaffen. "Für den Wald im Alpenraum ist jede Verbesserung der Luftgüte überlebensnotwendig. Wir brauchen realistische und pragmatische Vorschläge, die rasch umgesetzt werden können", begründet Christian Brawenz, Generalsekretär der Land&Forst Betriebe Österreich, die Kooperation von Waldbesitzern und ÖAMTC.

Die ÖAMTC-Akademie hat mit einer Vielfalt von Konzepten wie etwa dem Wissenschaftspreis oder Schülerwettbewerb die Nachhaltigkeit von Transporten zum Thema gemacht. Die Entwicklung intelligenter Logistik zur Vermeidung von umweltschädlichen Emissionen nimmt dabei einen zentralen Stellenwert ein. Der ÖAMTC war auch Vorreiter in der Diskussion zur Entschwefelung von Benzin und Diesel: durch das Engagement des Clubs konnte diese EU-Norm in Österreich bereits ein Jahr vor in Kraft treten umgesetzt werden. Wesentliche Akzente zur Verbesserung der Luftqualität wurden zudem mit der Aktion "Schluss mit Russ" gesetzt. Damit unterstützte der ÖAMTC den Einbau von Partikelfiltern in Dieselfahrzeuge.

"Die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises ist für uns eine besondere Auszeichnung", freut sich Hans Peter Halouska, Generalsekretär des ÖAMTC. "Es bestätigt, dass wir mit unserem Engagement für Mobilität und Umwelt Lösungen für die Zukunft aufzeigen."

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