ÖH: Ministerium lässt Studierende schon wieder alleine

ÖH fordert mehr Toleranzsemester

Wien (OTS) - In einer heutigen APA-Meldung (APA 0275) ist auf einschüchternde Weise die Rede vom "Ende des alten Studienplanes" an der Medizinischen Universität Graz (MUG). Kritik richtet sich vor allem gegen die wenige Zeit, welche den Studierenden, die sich noch im alten Studienplan befinden, für die Beendigung ihres Studiums bleiben soll. Von der ÖH (Österreichische HochschulerInnenschaft) an der MUG und dem Senat wird eine Verlängerung der Fristen im zweiten und dritten Studienabschnitt gefordert.

"Die Bundesvertretung der ÖH unterstützt die Forderungen der Medizin-Uni Graz und dem Senat und betont einmal mehr, dass hier die Initiative des Gesetzgebers gefragt ist. Faire Bedingungen für Studierende zu schaffen ist nur eine von vielen Forderungen an das Ministerium. Es wird endlich Zeit zu handeln", so Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH.

Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam: "Eine Zwangsumstellung kann für Studierende eine Studienzeitverzögerung oder gar den Verlust der Familien- und Studienbeihilfe bedeuten. Der Universität sind hier gesetzlich die Hände gebunden, deshalb liegt es in den Händen des Ministeriums hier einzugreifen und die Studierenden nicht einfach im Regen stehen zu lassen".

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