Broukal an Mainoni: "Stimmt im Parlament mit, und es gibt genug Geld für die Forschung!"

Wien (SK) "FPÖ-Forschungsstaatssekretär Mainoni rechnet offenbar damit, dass es diese Regierung nicht mehr lange geben wird." Nicht anders ist für SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal die heutige Bitte von Mainoni an die Oppositionsparteien erklärbar, dass diese eine Forschungsoffensive über die Legislaturperiode hinaus in ihren Programmen festschreiben sollen. "Was die SPÖ betrifft, kann ich Mainoni beruhigen. Wir wollen die Forschungsinitiative nicht nur aufrecht erhalten, sondern steigern. 2010 soll Österreich nicht nur im EU-Schnitt liegen, sondern mit vier Prozent Forschungsquote gemeinsam mit Finnland und Schweden zu den Besten gehören", so Broukal, der eine entsprechende Gesetzesinitiative im Parlament ankündigte. ****

"Wenn nur sieben ihrer Parlamentarier unserem Gesetzesvorschlag zustimmen, hat Österreich genügend Geld für die Forschung. Nächstes Jahr und alle Jahre wieder", so Broukal Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

An ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek richtete Broukal die Frage: "Was ist aus Ihrer Ankündigung vom August des Vorjahres geworden. Damals haben Sie eine Steigerung um acht Prozent für notwendig gehalten und gemeint, die zusätzlichen 100 Millionen müsse es geben. Auch Sie sind herzlich eingeladen, unserem Antrag zuzustimmen!" (Schluss) cs

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