Erfolgreicher Betrieb der e-card im Burgenland wird jetzt ausgeweitet

Hauptverbands-Kritik an Ärztekammer-Funktionäre

Wien (OTS) - Der Probebetrieb der e-card läuft bei den 83 Probebetriebsärzten im Burgenland hervorragend und wird jetzt sogar um weitere 56 Probebetriebsärzte, welche ein diesbezügliches Bestellschreiben an den Hauptverband gerichtet haben, ausgeweitet. Damit sind ab Anfang Mai insgesamt fast 140 Vertragsärzte und medizinische Institute im Burgenland an das e-card-System live angeschlossen. Von den über 100.000 Versicherten im Burgenland wird die e-card, wie eine jüngst vom Meinungsforschungsinstitut Ökonsult gemachte und in den Salzburger Nachrichten veröffentlichte Umfrage bestätigt, zur vollsten Zufriedenheit angenommen. "Dieses Faktum soll", so der Vorsitzende des Verbandsvorstandes im Hauptverband, Erich Laminger, "die Ärztekammer - insbesondere die Wiener Ärztekammer - einmal zur Kenntnis nehmen, bevor diese in der Öffentlichkeit mit falschen Behauptungen und ständig neuen Forderungen versucht, den für Ende Mai geplanten österreichweiten Rollout der e-card als Krankenscheinersatz zu verhindern. Laminger:
"Der Ärztekammer ist seit Mitte Dezember - dem Start der e-card in der Musterordination des burgenländischen Arztes Dr. Milan Kornfeind - der österreichweite Rollout-Plan bekannt und wurde des öfteren nicht nur auf der eigenen Homepage der Ärztekammer sondern auch in diversen Kammerzeitungen veröffentlicht". Es gebe daher genug Zeit für die Standesvertretung der Ärzte, ihre Mitglieder, auf das e-card-System vorzubereiten anstatt dieses in der Öffentlichkeit als "Chaoten-Card" zu verunglimpfen.
Von Seiten des Hauptverbandes und deren Chipkartentochter SVC (Sozialversicherungs Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft) wurde und wird wie vertraglich mit der Ärztekammer vereinbart alles getan, um den österreichweiten Rollout der e-card - Einrichtung der e-card-Hardware in 12.000 Arztordinationen, Versand der Karte an 8 Millionen Versicherte - ab Ende Mai bis Ende November reibungslos über die Bühne zu bringen. In einem Ende März erfolgten bereits zweiten Schreiben des Hauptverbandes wurden im März sämtliche Vertragsärzte in Österreich über das System der e-card, Schulung, Austattung und Installation, Integration in die Arztsoftware und eine eigene Service-Hoteline für Vertragspartner ausreichend informiert. "Es gebe daher keinen Grund", so Laminger abschliessend, "den Rollout der e-card zu stoppen".

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