ÖH: Antisemitismus ist kein Kavaliersdelikt

Einst Borodajkewycz jetzt Hofbauer

Wien (OTS) - Der emeritierte Univ. Prof. der Universität für Musik und darstellende
Kunst, Kurt Hofbauer, erzürnte sich in der Tageszeitung "Die Presse" in einem Leserbrief öffentlich darüber, dass jüdischen Autoren und Beiträgen über jüdische Schicksale zu viel Platz eingeräumt würde.

Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft): "Derart antisemitische Tendenzen sind in Österreich leider nicht neu und finden traurigerweise auch noch immer einen fruchtbaren Nährboden. Die ÖH ist entsetzt über den Inhalt des Leserbriefes des em. Prof. Kurt Hofbauer".

"Die ÖH versteht es als ihre Aufgabe, sich zu gesellschaftspolitischen Themen zu positionieren", so Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH. "In diesem Sinne verurteilen wir die Aussagen von Prof. Hofbauer und fordern die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien auf, sich umgehend von der Stellungnahme ihres emeritierten Professors zu distanzieren".

"Äußerungen wie diese zeigen, dass Antisemitismus nach wie vor ein Problem in unserer Gesellschaft darstellt und das Veranstaltungen so wie die heute im Hörsaal 1 des NIG um 19.30 stattfindendende zum Fall Borodajkewycz notwendig sind", so das Vorsitzteam abschließend.

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