VSStÖ: Rektoren verstecken sich weiter hinter Floskeln

Blaha: "An einem Strang für mehr Geld für Unis"

Wien (SK) Enttäuscht zeigt sich Barbara Blaha, Spitzenkandidatin des Verbands Sozialistischer StudentInnen zu den ÖH-Wahlen 2005 von der kollektiven Antwort der Rektoren durch den Generalsekretär der Rektorenkonferenz auf den Offenen Brief des VSStÖ. In einem fünf Sätze langen e-mail erklärte er sinngemäß: Wir können nur seriös antworten, wenn das Urteil des EuGH vorliegt. Die Rektoren müssten sich entscheiden: "Entweder sie diskutieren präventiv über Konsequenzen des Urteils, dann aber mit allen Betroffenen", so Blaha, "oder sie warten das Urteil ab". Zuerst ein Geheimpapier fabrizieren und sich dann auf das noch nicht vorhandene Urteil ausreden, gehe nicht. ****

Der VSStÖ hatte nach Bekanntwerden eines Geheimpapiers der Rektorenkonferenz, das unter anderem kostenpflichtige Knock-Out Prüfungen noch vor Beginn des Studiums vorsieht, jedem einzelnen Rektor einen Offenen Brief mit fünf konkreten Fragen geschrieben. Die Fragen lauteten: Legitimation der Rektorenkonferenz so eine massive Veränderung alleine zu diskutieren; Planung dieser oder ähnlicher Hürden (etwa Bakk-Master) an der jeweiligen Uni; Erhöhung der Studiengebühren 2006; Alternativvorschläge zur Verbarrikadierung des Unizuganges. "Kein einziger Rektor hat den Mumm, die Karten auf den Tisch zu legen", ärgert sich Blaha.

Sie, Blaha, verschließe auch nicht die Augen vor den Problemen an den Universitäten. "Auch ich sehe tagtäglich in meinem Studium die Probleme an den Unis, die katastrophalen Studienbedingungen und die Frustration der Studierenden", so Blaha. Tatsache sei aber, es gebe nicht zu viele Studierende, sondern zu wenig Geld. Blaha fordert alle Rektoren, denen der offene Hochschulzugang am Herzen liegt, auf "gemeinsam mit uns Studierenden an einem Strang zu ziehen und gemeinsam um mehr Geld für die Unis zu kämpfen." (Schluss) cs/mp

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