Dolinschek: Papst gab Menschen Würde, Hoffnung und Zuversicht

Wien (OTS) - Tief betroffen vom Ableben seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II. zeigte sich heute Sozialstaatssekretär Sigisbert Dolinschek. ****

Es ist heute für viele Menschen in unserem Land, welcher Glaubenkonfession auch immer, ein trauriger Tag. Der Heilige Vater war für mich und viele Österreicher ein Zeichen der menschlichen Würde, der Hoffnung und des Glaubens. Der Papst hat sich durch seine Arbeit für den Frieden und für ein geeintes Europa nicht nur einen historischen Platz in der Geschichte erworben, sondern war und wird aufgrund seines gelebten sozialen Engagements immer ein Vorbild für viele sozial benachteiligte Menschen bleiben. Der Papst hat sein Pontifikat den sozial und körperlich schwächsten Menschen in unserer Gesellschaft gewidmet. Das zeigte sich auch - trotz seiner körperlichen Leiden - in seinem Einsatz, der nie enden wollte.

Sein Kreuzweg ist zu Ende, er wird aber auch nach seinem Tod vielen Menschen die Kraft geben, die trotz einer schweren Krankheit oder einer Behinderung ihr Leben leben und ihrem persönlichen Auftrag nachkommen. In seinem Pontifikat wehrte sich der Papst oftmals gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Seine Arbeit war auch von seinem unermüdlichen Einsatz für die Rechte behinderter Menschen gekennzeichnet. Sein Pontifikat schenkte der Kirche und der Gesellschaft ein neues Verständnis für den Glauben an das Leben, gleich welche Schicksalsschläge man zu überwinden hat. Er gab der Kirche ein neues Selbstverständnis besonders im Umgang mit behinderten und sozial schwachen Menschen. Weg vom mittelalterlichen Mitleid und hin zum selbstbestimmten Leben", so Sozialstaatssekretär Dolinschek wörtlich zum Ableben des Heiligen Vaters. (Schluss) bxf

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