Gusenbauer: Johannes Paul II. war ein Brückenbauer zwischen den Welten

Vernehmbarer Mahner gegen Inhumanität und Turbokapitalismus

Wien (SK) - "Die Welt trauert um Papst Johannes Paul II. als einen wahren Brückenbauer zwischen den Welten, hier hatte sein Wirken historische Dimensionen", erklärte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer in Reaktion auf die Nachricht vom Ableben des Papstes gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, "Vor allem aber war der Papst eine verlässliche Kraft gegen soziales Unrecht und eine vernehmbare Stimme gegen Inhumanität und ungezügelten Turbokapitalismus".

Johannes Paul II. war schon aufgrund seiner osteuropäischen Herkunft ein Mittler zwischen verschiedenen Kulturen und Lebenskreisen. "Er war ein Brückenbauer im besten Sinne des Wortes und hat in seinem enormen physischen Engagement bis zuletzt keine Rücksichtnahme auf gesundheitliche Befindlichkeiten gekannt", würdigte der SPÖ-Vorsitzende, "Sein persönliches Engagement gab über Jahre hinweg all jenen Bürgerrechtsbewegungen Hoffnung, die die kommunistischen Diktaturen Osteuropas überwinden konnten". Obwohl die wertkonservative Dogmatik des Vatikan unter Johannes Paul II. vielen Menschen fremd geblieben ist, ist sein erfrischender Amtsstil dennoch weltweit auf große Bewunderung und Sympathie gestoßen. "Johannes Paul II. war - vor allem aufgrund seiner zahllosen Reisen über den Erdball - ein Papst des Dialoges und der menschlichen Wärme. Selbst schwere Schicksalsschläge wie das Mordattentat oder schwere Krankheiten konnten ihn davon nicht abhalten. Als solcher wird er der Welt für alle Zeiten in guter Erinnerung bleiben", schloss Gusenbauer.

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