ARBÖ: Urlauber-Reiseverkehr sorgt für kilometerlange Staus vor allem in Tirol und Bayern

Kaiserwetter verhindert totales Verkehrschaos

Wien (ARBÖ) - Das Osterferienende in 13 deutschen Bundesländern sorgte ab Samstag Vormittag wie prognostiziert für kilometerlange Staus auf den Transitrouten in Westösterreich. Besonders betroffen waren nach Angaben des ARBÖ hauptsächlich Tirol und das benachbarte Bayern.

In Tirol kam die Urlauberkarwane auf der A12, Inntalautobahn, zwischen Kirchbichl und der Staatsgrenze Kufstein/Kiefersfelden in Richtung Deutschland auf rund 11 Kilometer nur mehr im Schritttempo voran. Ein ähnliches Bild bot sich den Autofahrern auch auf der B171, Tiroler Bundesstraße, zwischen Tarrenz und den Autobahnausfahrten Imst auf der A12, Inntalautobahn. Im weiteren Verlauf kam es auf der gesamten Fernpassstrecke entlang der B179, Fernpaß Bundesstraße, immer wieder zu zähfließendem Verkehr. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der Verkehr ab 09:20 Uhr nur mehr blockweise in Richtung Norden abgefertigt. Auch vor dem Brettfalltunnel bei Strass/Zillertal brauchten die Autofahrer auf der B169, Zillertal Bundesstraße, talauswärts sehr viel Geduld.

In Vorarlberg erwies sich wieder einmal der Pfändertunnel auf der A14, Rheintalautobahn seit den Morgenstunden als Stauanziehungspunkt. In Richtung Arlberg erreicht der Stau vor dem Nordportal rund 4 Kilometer bis auf deutsches Staatsgebiet bei Lindau zurück. "Dieser Stau wurde ebenso wie für die rund 30 kilometerlangen zähen Verkehr auf der A7, Verbindung Lindau-Ulm, vor allem durch Wochenend-Schifahrer hervorgerufen", so ein Verkehrsexperte des ARBÖ. Der Gegenverkehrsbereich zwischen Paß Lueg und Golling auf der A10, Tauernautobahn, sorgte in Salzburg ebenfalls für mehrere Kilometer Stau. Gegen Mittag erreichte die Staulänge in Richtung Salzburg rund 3 Kilometer.

Die längsten Staus wurden wie so oft aus dem benachbarten Bayern gemeldet. Wie bereits berichtet wurden von der A7, Verbindung Lindau-Ulm, zwischen Memmingen/Süd u. Illertissen rund 30 Kilometer zähflüssiger Verkehr in Fahrtrichtung Österreich gemeldet. In der Gegenrichtung kam der Verkehr auf der A8., Verbindung München-Salzburg, zwischen Rosenheim und der Raststation Hofoldinger Forst auf rund 40 Kilometer immer wieder zum Erliegen. Zusätzlich sorgte ein Unfall zwischen Bad Reichenhall und Neukirchen für rund 6 Kilometer Stau.

"Alles in allem haben die Staus bis dato noch nicht die befürchteten Ausmaße erreicht. Verantwortlich dafür ist das Kaiserwetter in allen Teilen von Österreich. Viele dürften den Sonnenschein noch für einen Tag auf der Schipiste nutzen und erst heute Abend oder morgen Früh in Richtung Heimat aufbrechen", zieht Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst ein erstes Resümee.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen und zum Straßenzustand sowie Ausweichstrecken stellt der ARBÖ-Informationsdienst unter der östereichweiten Telefonnummer 050/ 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431 zur Verfügung

(Forts. mögl.)

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