GPA-Katzian: Dienstrecht der BA-CA weit von Klarheit entfernt

GPA rät den Beschäftigten, Vorbehalt gegen Dienstzettel zum Ausdruck zu bringen

Wien (GPA/ÖGB) - "Die gestern von der Bank-Austria-Creditanstalt verlautbarte endgültige Klärung der Dienstrechtsfragen ist weiterhin nicht gegeben. Die Vorgangsweise ist weder von Seiten des Sparkassen - noch von Seiten des Bankenkollektivvertrages fundiert und das so genannte 'Dienstrecht Neu' hängt rechtlich und faktisch völlig in der Luft. Wenn sich der Vorstand öffentlich zum Sparkassen-KV bekennt, dann ist das zu begrüßen und sicher ein Erfolg des Engagements von Betriebsrat und Belegschaft. Gleichzeitig stellen wir aber fest, dass dieses Versprechen des Vorstandes bisher nur ein Lippenbekenntnis ist", erklärt der gf. Vorsitzende der GPA, Wolfgang Katzian, zu den aktuellen Entwicklungen in der BA-CA.++++

Tatsache ist vielmehr, dass die neu ausgestellten Dienstzettel eine unzulässige Verschlechterung des Dienstrechtes beinhalten, gegen geltende Betriebsvereinbarungen verstoßen, einen noch nicht entschiedenen Kollektivvertragswechsel vorweg nehmen und der Zusage des Vorstandes widersprechen, die Überleitungsbestimmungen des Sparkassen-Kollektivvertrages nachzubilden. "Aufgrund der rechtlichen Unsicherheit und zur Wahrung der Ansprüche empfehlen wir deshalb den MitarbeiterInnen der BA-CA, Rechtsvorbehalt gegen die vorgelegten Dienstzettel zum Ausdruck zu bringen. Die GPA wird auch gemeinsam mit dem Zentralbetriebsrat der BA-CA ein entsprechendes Beratungsangebot für die Beschäftigten zur Verfügung stellen", ergänzt die stv. GPA-Geschäftsbereichsleiterin Claudia Kral-Bast.

ÖGB, 1. April
2005
Nr. 180

Rückfragen & Kontakt:

GPA
Mag. Martin Panholzer
Telefon: (01) 313 93-511
Mobil: 0676/817 111 511
eMail: martin.panholzer@gpa.at
http://www.gpa.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001