Eder: Alkohol und Rasen als Hauptrisikofaktoren im Verkehr zu wenig von schwarz-blauer Verkehrspolitik berücksichtigt

Wien (SK) Die Zahl der Toten im Straßenverkehr sei zwar zurückgegangen, es müssten aber weitergehende Maßnahmen gesetzt werden, um die Zahl der Verkehrstoten auf 500 im Jahr 2010 zu senken, sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder angesichts der Verkehrsunfallsbilanz 2004. An oberster Stelle müsse dabei die effektive Bekämpfung von Alkohol am Steuer und Rasen stehen, was bei den unter 24 Jahre alten Lenkern die Hauptursache für schwere Unfälle sei, so Eder. ****

Genau bei diesen Delikten werde von Seiten der Politik zu wenig unternommen, kritisierte der SPÖ-Verkehrssprecher. Gerade Alkoholmissbrauch und Rasen werden nämlich beim geplanten Punkteführerschein im Konzept von Infrastrukturminister Gorbach nicht berücksichtigt. "Gorbach hat nicht darauf reagiert. Es müsste so sein, dass bei Alkohol am Steuer und Zu-Schnell-Fahren automatisch ein Punkt im Führerschein vermerkt wird", fordert Eder.

"Der Punkteführerschein hätte genau auf diese Delikte ausgerichtet werden müssen, um hier eine signifikante Änderung des Fahrverhaltens vor allem junger Menschen zu erreichen. Das hat Gorbach leider versäumt", bemerkte der SPÖ-Politiker. Es sei zu hoffen, dass bei den weiteren Maßnahmen, die Gorbach und Prokop ankündigte auch diese Delikte stärker berücksichtigt werden, schloss Eder. (Schluss) ns

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