Wörtherseebühne: U-Ausschuss wurde juristisch geschult

Erste öffentliche Sitzung wird am 26. April stattfinden

Klagenfurt (SP-KTN) - Der vom Kärntner Landtag eingesetzte Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Vorgänge rund um die Wörtherseebühne unterzog sich am Dienstag einer juristischen Einschulung hinsichtlich der Rechte, Pflichten und Möglichkeiten bei der Zeugenbefragung. Dabei wurde weiters die Strafprozessordnung erläutert und die einstimmig beschlossene Struktur der Zeugenbefragung als gut empfunden.

Im Anschluss an die Schulung für die Ausschussmitglieder fand die nicht öffentliche Sitzung statt, in der die nächsten fünf Termine beschlossen wurden. Die nächste nichtöffentliche Sitzung wird am 12. April, die erste öffentliche am 26. April stattfinden. "Es ist mir sehr wichtig, dass jetzt im raschen Tempo vorgegangen wird, damit wir schnell zu Ergebnissen kommen", so der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, LAbg. Peter Kaiser (S).

Als weitere Termine für öffentliche Sitzungen stehen der 10. Mai, der 12. Mai und der 31. Mai fest. Nach einer intensiven Beschäftigung mit der Cine Cultur Carinthia sollen die Eigentümervertreter, die Vertreter der Betreibergesellschaft der Bühne, die handelnden Personen aus dem Bereich Kunst und Kultur, weiters Politiker des Bundes, des Landes und der Stadt, sowie abschließend die befassten Wirtschaftsprüfer befragt werden. "Wir werden dann versuchen, rasch eine Bewertung aller Ergebnisse vorzunehmen und dort, wo es nötig ist, weitere Vorladungen vornehmen", so Kaiser.

Der Vorsitzende betonte auch, dass dem Ausschuss noch nicht alle einstimmig beschlossenen Unterlagen zugegangen seien. "Wir werden auch hier sehr intensiv einhaken, um die Möglichkeit von gewollten oder ungewollten Verzögerungen weitgehend zu minimieren", so Kaiser, der auch die Bedeutung des raschen Beginns der öffentlichen Sitzungen unterstrich, abschließend: "Die Bevölkerung hat ein Anrecht auf die größtmögliche Transparenz rund um die Seebühne und die Verwendung von Steuergeld."

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