Partik-Pablé: Restriktivere Einbürgerungsbestimmungen notwendig

Zahl der Eingebürgerten hat enorm zugenommen

Wien, 2005-03-29 (fpd) - Eine Änderung des Staatsbürgerschaftsrechtes sei dringend notwendig, so die freiheitliche Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pablé. "Die Zahl der Eingebürgerten hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen und bewegt sich bei 40.000 pro Jahr", begründet Partik-Pablé ihre Forderung nach restriktiven Bestimmungen bei der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft. *****

Zurückzuführen sei dies auf die Zeit SPÖ-dominierter Regierungen, in der Einbürgerungen ohne Integration stattfanden. "Staatsbürgerschaften wurden vergeben, ohne dass die Vorraussetzungen dafür erfüllt waren - Leute werden eingebürgert, die nicht einmal in der Lage sind sich selbst zu erhalten, sondern ihren Lebensunterhalt aus Sozialunterstützungen bestreiten", so Partik-Pablé. Mit dieser Politik müsse endlich Schluss sein. Die FPÖ steht für restriktivere Einbürgerungsbestimmungen: die Verleihung der Staatsbürgerschaft soll am Ende der Integration stehen. Erst wenn sämtliche Vorraussetzungen erfüllt sind, darunter ausreichende Deutschkenntnisse, ein durch eigenes Erwerbseinkommen gesicherter Lebensunterhalt, mindestens zehn Jahre Aufenthalt auf einer legalen Grundlage, soll die Staatsbürgerschaft vergeben werden.

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