SP-Steier fordert kindergerechte Verkehrspolitik

Wien (SK) Deutlich mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche auf Österreichs Straßen fordert SPÖ-Abgeordneter Gerhard Steier anlässlich der Präsentation der Unfallbilanz 2004. "Die Unfallzahlen liefern eine klare Botschaft: die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen muss von einem Schwachpunkt zu einem Schwerpunkt der Verkehrspolitik werden". ****

Besonderes Augenmerk sei auf Prävention und Partizipation zu legen. So fordert Steier eine durchgängige und zeitgemäße Verkehrs- und Mobilitätserziehung, die im Kindergarten beginnen und über alle Schulstufen und -typen bis zumindest zum 17. Lebensjahr geführt werden soll. Ergänzt werden solle diese durch bundesweite Elternschulungen zur Verkehrssicherheit.

Aufklärungskampagnen und Verkehrserziehung sollten mit Anreizsystemen kombiniert werden: als möglichen positiven Ansatz bezeichnet Steier günstigere Versicherungsprämien für Jugendliche, die an die regelmäßige Absolvierung spezieller Verkehrssicherheitstrainings gekoppelt sein sollen.

Ein wichtiger Aspekt sei auch eine stärkere Einbeziehung der Bedürfnisse von Kinder und Jugendlichen bereits in die Verkehrsplanung: "Verkehr wird von Menschen produziert und ist damit auch durch diese veränderbar". Es gelte daher auch Lösungsansätze dafür zu finden, dass Aktions- und Spielräume für Kinder und Jugendliche durch den zunehmenden Verkehr immer knapper würden.

"Die Zunahme von Unfällen bei jugendlichen MopedlenkerInnen, aber auch der Anstieg der Kinderunfälle machen deutlich: die Unfallgefahr für Kinder und Jugendliche ist immer noch viel zu hoch. Es besteht dringender Handlungsbedarf in Richtung einer kindergerechten Verkehrspolitik", so Steier abschließend. (Schluss) ns/mp

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