VP-Fuchs: "Durch falsche SPÖ Wohnbaupolitik hat sich die Lage am Wiener Wohnungsmarkt dramatisch zugespitzt."

Bau eigenmittelfreier Sozialwohnungen muss oberste Priorität haben

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Wohnen für ´Alle´ leistbar machen war das Ziel der sozialdemokratischen Alleinregierung in Wien. Dieses Ziel hat sie nicht erreicht und die Lage am Wohnungsmarkt in Wien hat sich dramatisch zugespitzt. In den letzten Jahren wurde von der Stadtregierung durch Drosselung des Wohnungsneubaus ein Engpass erzeugt. Jahrelange Forderungen nach vermehrt eigenmittelfreien Wohnungen wurden als nicht akzeptabel, als ohne Bedarf hingestellt und vom Tisch gefegt", kritisiert ÖVP Wien Wohnbausprecher LAbg. Georg Fuchs.

Nun werde die Rechnung für die Politik des"Negierens" präsentiert. In keinem Bundesland, in keiner Stadt Österreichs ist der Mietendruck auf die Jungfamilien, Alleinerzieher, aber auch Mindestpensionisten so stark gestiegen wie in Wien, stellt Fuchs fest. Ein permanenter Anstieg von jährlich 8 Prozent Mietensteigerung und den hohen Betriebskosten ist nicht zu verkraften.

Wenn das Wiener Wohnbauressort von SP-Stadtrat Faymann die Schuld auf dem Bund schiebt, so muss er erinnert werden, dass es eine Verländerung der Wohnbauförderung gibt, die vom Bund im Zuge des Finanzausgleichs zur Verfügung gestellten Geldmittel aber nicht zur Schaffung von kostengünstigen Neubauwohnungen verwendet wurden. Bei einem rechtzeitigen Entgegensteuern wäre die Mieten -Situation nicht eskaliert, meint der ÖVP Wien Wohnbausprecher.

Mietkostenexplosion kann zur Schuldenfalle werden

Gemeinderat Georg Fuchs macht vor allem auf die sozialen Probleme der Mindestverdiener, der alleinerziehenden Mütter und der Migranten aufmerksam. Die Wohnkostenbelastung liegt bei diesen Gruppen bei über 50 Prozent des Nettoeinkommens, in Einzelgfällen auch weit darüber. 15 - 20 Prozent der Wiener Bevölkerung können sich das Wohnen fast nicht mehr leisten, und wenn es darüber hinaus zu weiteren finanziellen Belastungen kommt wird es gigantisch eng. Die praktische Erfahrung zeigt, dass durch das mangelnde Entgegensteuern der Wiener SPÖ Wohnbauverantwortlichen auch Menschen des Mittelstandes Gefahr laufen, in die Schuldenfalle zu tappen.

Einfrieren der betriebskosten-relevanten Abgaben

Die ÖVP Wien wiederholt die Forderung nach einer Erhöhung der Neubauquote von 5000 auf mindestens 6000 Wohnungen jährlich, insbesondere haben eigenmittelfreie Sozialwohnungen (Anm.:
Baurechtswohnungen) Prioritätsstufe I. Zusätzlich sind die preistreibenden, betriebskosten-relevanten Abgaben für Müll, Wasser, Abwasser, und Energie für die nächsten fünf Jahre einzufrieren, fordert Fuchs.

"Die Zeit der sozialistischen Augenblickpolitik ist schon lange vorbei und es ist höchste Zeit ein vorausplanendes Wohnbaukonzept für die Einkommensschwächeren in unserer Stadt vorzulegen. Die Konzentration auf die unteren Einkommensschichten, auf die vorausgesagte Stadtflucht aufgrund teurer Mieten muss endlich in einer Wiener Wohnbau Strategie ihren Niederschlag finden", schloss Fuchs.

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