Grünewald zu Gesundheitspass: Für Akzeptanz bei Jugendlichen fehlen Maßnahmen

Integration in Unterricht sinnvoll - Erhobener Zeigefinger bringt nichts

Wien (OTS) - Der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, bezeichnet die Einführung eines Gesundheitspasses für alle Jugendliche - wie von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat beabsichtigt - als einen Schritt in die richtige Richtung, kritisiert jedoch das Fehlen von notwendigen Begleitmaßnahmen. "Die Akzeptanz eines Gesundheitspasses bei Jungendlichen setzt eine umfassendere Aufklärung voraus. Sie müssen über gesundheits- und krankheitsrelvante Einflüsse und Handlungsweisen Bescheid wissen", so Grünewald.

Als sinnvoll und notwendig erachtet Grünewalds eine breite Integration von Gesundheitserziehung in den Schulunterricht. "Des müsste sich keineswegs auf das Fach Biologie beschränken und kann durch eine Aufwertung des schulärztlichen Dienstes unterstützt werden. Auch Fächer wie 'Leibesübungen', 'Psychologie' und 'Wirtschafts- und Sozialkunde' bieten sich dafür an. Denn mit Formularen und einem erhobenen Zeigefinger wird das Ziel nicht erreicht werden können", ergänzt Grünewald, und abschließend: "Dass Gesundheit und Krankheit spannende und interessante Themen sind, ist vermittelbar. Das allein ist Grund genug, in allen Schulen verbindliche Schwerpunkte zu setzen."

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