Reinold: Gefährliche Lungenkrankheit bei Mitarbeiter der Wiener Linien!

Wiener Linien sehen keine Veranlassung Bedienstete zu schützen

Wien (OTS) - Von skandalösen Vorkommnissen bei den Wiener Linen berichtete heute der Vorsitzende der Freiheitlichen Arbeitnehmer-Wiener Linien, Wolfgang Reinold. So kamen Bedienstete des Straßenbahnhofs Favoriten mit einem an einer meldepflichtigen Lungenkrankheit erkrankten Mitarbeiter in Kontakt. "Diese wurden jedoch von Seiten der Wiener Linien nicht informiert, obwohl dieser Fall schon seit mehreren Tagen bekannt war. Auch eine Meldung an die zuständige MA 15 ist nicht erfolgt. Es ist unfassbar, dass sich möglicherweise Bedienstete der Wiener Linien und Fahrgäste in großer Gefahr befinden könnten und es die Wiener Linien nicht einmal wert finden, in irgendeiner Art und Weise zu reagieren", zeigte sich Reinold empört.

Der FA-Personalvertreter wies darauf hin, dass den Bediensteten der Autobusgarage Rax ein Röntgenbus zur Verfügung gestellt wird, jedoch erst am 4. und 11. April. In den Garagen Favoriten und Spetterbrücke sehen die Wiener Linien jedoch gar keine Veranlassung, die Mitarbeiter vor einer lebensgefährlichen Krankheit zu schützen. "Bei einer so ernsten Situation sollte man auf derartige "Aprilscherze" verzichten".

Reinold forderte die Wiener Linien auf, sofort tätig zu werden und eine Meldung an die MA 15 zu erstatten, dass sich die Bediensteten in allen Bahnhöfen und Autobusgaragen einem Lungenröntgen unterziehen können. "Zahlreiche Mitarbeiter, u.a. Familienväter haben mich in den letzten Tagen kontaktiert und sind in großer Sorge um ihre Gesundheit und die ihrer Familien".

Reinold betonte auch, dass sich alle möglicherweise betroffenen Mitarbeiter vorsorglich bei der MA 15 untersuchen können. "Die offensichtliche Gelassenheit bei den Wiener Linien ist ein Skandal der Sonderklasse. Wir von den FA werden jedenfalls alles unternehmen, um eine rasche Untersuchung für die Bediensteten zu ermöglichen". (Schluss) lb

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