8 Verkehrstote am Osterwochenende, bisher geringste Zahl aus 1992 und 1995 wieder erreicht

3 tödliche Unfälle von jugendlichen Fahranfängern verursacht; 4 Getötete über 65

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 12. Woche d. J., vom
21. März 2004 bis 28. März 2005 (Karwoche einschl. Ostermontag) auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

12. Woche Zahl der Zahl der Anmerkung 21.3. - 28.3.2005 tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2005 12 12 Karwoche Im Vergleich 2004 22 25 Karwoche Osterwochenende Zahl der Zahl der 25.3. - 28.3.2005 tödlichen Unfälle Verkehrstoten Anmerkung 2005 8 8 Ostern im Vergleich 2004 14 17 Ostern

Im Jahr 2003 sind am Osterwochenende von Freitag 00.00 Uhr bis Montag 24.00 Uhr 15 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2002 wurden 12 und im Jahr 2001 14 Menschen tödlich verletzt. 1992 und 1995 wurden mit jeweils 8 Verkehrstoten das bisher günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1968) verzeichnet. Mit vorläufig 8 Verkehrstoten im Jahr 2005 (um 9 weniger als im Vorjahr) wurde dieser Tiefststand in der Statistik damit erneut erreicht. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahre 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Osterwochenendes 2005 verloren 4 Pkw-Insassen (davon 1 Lenker), 1 Lkw-Insasse und 3 Fußgänger (davon 1 Jogger) ihr Leben.
Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild:
Karfreitag (3 Tote), Karsamstag (2), Ostersonntag (2),
Ostermontag (1)

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser 8 tödlichen Verkehrsunfälle zu Ostern mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (2), Unachtsamkeit (2), Fehlverhalten von Fußgängern (2), Vorrangverletzung (1) und Herzversagen (1) festgestellt werden.

Alkoholisierung eines Fahrzeuglenkers war bei einem Unfall Mitursache.

2 der 8 Unfälle waren Alleinunfälle.
1 tödlich verletzter Pkw-Lenker war nicht angegurtet.
Für 3 tödliche Verkehrsunfälle des Osterwochenendes waren jugendliche Fahranfänger verantwortlich (ein 15-jähriger Mopedlenker mit Mopedausweis, ein 17-jähriger mit vorgezogener Lenkberechtigung "L 17" und ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer).
Unter den 8 Getöteten sind 4 über 65 Jahre, darunter ein 84-jähriger Pkw-Lenker, eine 69-jährige Pkw-Insassin und eine 90-jährige Fußgängerin, die eine Scheibtruhe mit Holz schob. Eine 68-jährige Fußgängerin wurde beim Überqueren einer Stadtautobahn getötet.

Verkehrstote nach Bundesländern Woche davon am Osterwochenende Burgenland - - Kärnten - - Niederösterreich 4 3 Oberösterreich 5 3 Salzburg 1 - Steiermark 1 1 Tirol - - Vorarlberg - - Wien 1 1 Österreich 12 8

Vom 1. Jänner bis zum 28. März dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 134 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Jänner), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 135 Menschen tödlich.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres, Referat II/2/d,
1010 Wien, Herrengasse 7
(Postanschrift: Postfach 100, A-1014 Wien)
Telefon: (+43/1) 53126/3809 - Telefax: /108569
BMI-II-2-d@bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN0001