Feinstaub: LR Schwärzler will im Umweltausschuss berichten

Verwunderung über jüngste Kritik

Bregenz (VLK) - "Ich bin verwundert, dass Landtagsabgeordnete über die konkreten Maßnahmen des Landes im Bereich der Luftgüte nicht besser informiert sind", kontert Umweltlandesrat Erich Schwärzler die Kritik der Grünen. Er habe daher mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses des Landtages vereinbart, den Ausschuss über bisherige Anschaffungen von Messgeräten und bereits durchgeführte Statuserhebungen eingehend zu informieren und die weiteren Maßnahmen zu diskutieren, so Schwärzler.

Die Vorarlberger Landesregierung hat bereits vor zwei Jahren zusätzliche Messgeräte zur Kontrolle von Feinstaub angeschafft. "Nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft ist Vorarlberg verpflichtet, vier Messgeräte in Betrieb zu haben, tatsächlich hat das Land jedoch sechs Messgeräte mit einem Kostenaufwand von ca 500.000 Euro für die Luftgüterhebung angeschafft. Der jährliche Betriebsaufwand für diese Messgeräte beläuft sich auf ca 200.000 Euro", berichtet Landesrat Schwärzler.

Da es bei drei Messstationen Grenzwertüberschreitungen bei Feinstaub gab, hat die Landesregierung für den Bereich der Bärenkreuzung in Feldkirch im Juli 2004 eine Statuserhebung in Auftrag gegeben, um die Verursacher der Überschreitungen zu ermitteln. Im Dezember 2004 wurde die Begutachtung der Statuserhebung eingeleitet; derzeit steht ein Maßnahmenplan zur Reduktion der Feinstaubbelastung durch eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Land, Stadt und Bezirkshauptmannschaft Feldkirch in Ausarbeitung.

Darüber hinaus wurde auch für Dornbirn eine Statuserhebung durchgeführt, die laut LR Schwärzler derzeit in Begutachtung ist. In Lustenau steht eine Statuserhebung in Ausarbeitung. Weiters hat das Land Vorarlberg im heurigen Winter ein mobiles Messgerät angeschafft, um in der Kontrolle flexibel zu sein.

LR Schwärzler: "In den nächsten Wochen ist ein Maßnahmenplan zu erstellen, in dem die räumliche Abgrenzung und die konkreten kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen auszuarbeiten und von der Landesregierung zu beschließen sind."

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