Feinstaub - SP-Hufnagl: Wien macht seine Hausaufgaben vorbildlich!

Tatsachenwidrige Kritik seitens der Grünen und der ÖVP zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - Auch durch gebetsmühlartiges Wiederholen wird die Kritik des grünen Gemeinderates Maresch sowie des VP-Landesparteisekretärs Walter an der Stadt Wien im Zusammenhang mit der Feinstaubproblematik nicht glaubwürdiger. Wien unternimmt im Rahmen seiner Möglichkeiten große Anstrengungen die Ursachen - und damit die Auswirkungen - der Feinstaubentwicklung spürbar zu verringern. Wer säumig ist, ist eindeutig der Bund mit dem Fehlen entsprechend wirksamer Maßnahmen, wie u.a. die verpflichtende Vorschreibung von Russ-Partikel-Filtern für alle Dieselfahrzeuge, stellte Donnerstag der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, Heinz Hufnagl, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen der beiden Oppositionspolitiker fest.

"Wien machte und macht jedenfalls seine Hausaufgaben vorbildlich", setzte Hufnagl fort. "Durch die langjährige Forcierung umweltfreundlicher Energieträger verfügen heute bereits drei Viertel aller Wiener Haushalte über einen staubfreien Fernwärme- bzw. Erdgasanschluss. Wien war und ist Vorreiter beim Betrieb der städtischen Busflotte mit Ergasantrieb und Katalysator, zudem sind in allen Wiener Kraftwerken bzw. thermischen Müll-Entsorgungsanlagen modernste Filteranlagen installiert. Nicht zuletzt wurde im diesjährigen Winter in Anwendung der neuen Auftaumittelverordnung fast 50 Prozent weniger Streusplitt verwendet und dieser nach der überproportional langen Winterwitterung mit Hochdruck so rasch als möglich eingekehrt". Hufnagl. "Die gegenteilige Behauptung von VP-Walter ist deshalb geradezu lächerlich. Selbst an Wochenenden, so wie u. a. am vergangenen Samstag, seien knapp 1.200 MitarbeiterInnen der MA 48 im Einsatz gewesen, betonte Hufnagl.

Alles das wüssten selbstverständlich auch die Oppositionsparteien ÖVP und Grüne. Wie ihnen ebenso die Tatsache bekannt ist, dass die Feinstaubbelastungen in anderen, weniger dicht besiedelten Regionen Österreichs durchwegs höher sind als im Ballungszentrum Wien. Dies sind objektive Hinweise auf die positiven Folgen der umfassenden Maßnahmen Wiens zur Bekämpfung der Ursachen der Feinstaubbildung, hob der Mandatar hervor. "Für den, in der Studie des Umweltbundesamtes festgehaltenen, Import von Feinstaub kann die Stadt jedenfalls nicht verantwortlich gemacht werden. Statt aus augenfällig parteitaktischen Gründen die tatsächlichen Zusammenhänge zu vernachlässigen und blindlings Wien zu kritisieren, sollte vor allem die ÖVP auf ihre verantwortlichen Mitglieder in der Bundesregierung einwirken, endlich wirkungsvolle gesetzliche Maßnahmen zur Verhinderung der Feinstaubentstehung zu beschließen", schloss Hufnagl. (Schluss)

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