AKS: Gehrer's neue Bildungssackgasse

Zugangsbeschränkungen an Universitäten treffen SchülerInnen massiv

Wien (SK) Die Pläne des Bildungsministeriums, in Zukunft Zugangsbeschränkungen an österreichischen Universitäten einzuführen, werden von der AKS (Aktion kritischer SchülerInnen) scharf kritisiert: "Elisabeth Gehrers Ziel ist es anscheinend, möglichst viele SchülerInnen in Bildungssackgassen zu schicken", so die Bundesvorsitzende der AKS, Kim Kadlec. Der freie Hochschulzugang müsse unbedingt erhalten bleiben. ****

"An den Schnittstellen des Bildungssystems wird bereits jetzt in hohem Maße selektiert. Nur am Übergang zur Universität fehlt ein solcher Mechanismus noch", erinnert Kadlec an die Auswirkungen eines differenzierten Schulsystems. So sei etwa in mehreren Studien bewiesen worden, dass das österreichische Schulsystem Kinder aus sozial schlechter gestellten Schichten diskriminiert. Doch laut Kadlec sei das dem Bildungsministerium anscheinend noch nicht genug:
"Wer es trotz aller Selektionsmechanismen bis zur Matura geschafft hat, bekommt mit Zugangsbeschränkungen einen weiteren Stolperstein in den Bildungsweg geworfen."

"Alle SchülerInnen müssen ohne Rücksicht auf Herkunft, Erstsprache, Einkommen und ähnliches das gleiche und freie Recht haben, den Bildungsweg einzuschlagen, den sie selbst gehen wollen", bringt Kadlec die Forderungen der AKS in diesem Bereich auf den Punkt. Abschließend fordert die Schülervertreterin dazu auf, Zugangsbeschränkungen massiv entgegenzutreten: "Wer Zugangsbeschränkungen akzeptiert, zerstört damit die Zukunft unzähliger SchülerInnen." (Schluss) se/mm

Rückfragehinweis: Kim Kadlec, 0699/11408142

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