Plassnik: "Dank an Thailand für Hilfe und Zusammenarbeit nach der Flutkatastrophe"

Außenministerin in Asien eingetroffen

Wien (OTS) - Außenministerin Ursula Plassnik ist am 24. März in Bangkok mit dem neuen thailändischen Außenminister Kantathi Suphamongkhon zu einem Arbeitsgespräch zusammengetroffen. Die Asienreise der Außenministerin wird diese neben dem Königreich Thailand auch in das Himalaya-Königreich Bhutan führen.

Plassnik nützte das Treffen, um der thailändischen Regierung nochmals die Anteilnahme Österreichs für die Opfer der Flutkatastrophe am 26. Dezember auszusprechen. "Dieser Besuch gibt mir auch Gelegenheit, der thailändischen Bevölkerung und der Regierung für die Solidarität und die Zusammenarbeit bei der Hilfe für die österreichischen Opfer der Flutkatastrophe zu danken", sagte die Außenministerin. Sie unterstrich zudem, dass Österreich Thailand bei den Wiederaufbauarbeiten als verlässlicher Partner zur Seite stehen werde.

Darüber hinaus standen Fragen zu den bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Thailand im Mittelpunkt des Gesprächs.

Thailand ist für Österreich politisch und wirtschaftlich einer der wichtigsten Partner in Südostasien und ein interessanter Exportmarkt. Derzeit haben rund 100 österreichische Firmen Repräsentanz- oder Verkaufsbüros in Thailand. Eines der Vorzeigeprojekte war die im Juli 2004 neu in Betrieb genommene U-Bahn in Bangkok, für die Siemens Austria die Züge lieferte.

2004 hat eine vom Außenministerium geleitete Arbeitsgruppe ressortübergreifend eine maßgeschneiderte Strategie zur Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen mit Thailand entwickelt. Die beiden Außenminister erörterten insbesondere Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt und Energie sowie im Eisenbahnsektor.

Gegenstand der Gespräche war aber auch die multilaterale Zusammenarbeit. Österreich und Thailand sind aktive Mitglieder im "Netzwerk Menschliche Sicherheit" ("Human Security Network"), in dem Thailand ab Mai 2005 für ein Jahr den Vorsitz führen wird. Das Netzwerk ist eine themenübergreifende Interessensgemeinschaft von 13 Staaten mit dem Ziel, die Sicherheitsbedürfnisse des Einzelnen als Richtlinie nationaler und internationaler Politik stärker zu verankern.

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