AK kritisiert neue Kostenbelastung der AutofahrerInnen durch Erhöhung der Zulassungsgebühr

Regierung muss endlich Ausgleich für PendlerInnen schaffen

Wien (OTS) - "Statt endlich die Pendler zu entlasten, plant die Regierung schon die nächste Belastung für Autofahrer", kritisiert AK Verkehrsexperte Richard Ruziczka. Die von den Versicherungen eingehobene Zulassungsgebühr für neue und gebrauchte Kraftfahrzeuge soll um 5,9 Prozent auf 39,30 Euro angehoben werden. Laut einer Kundmachung des Verkehrsministers wird die Gebühr ab 29. März erhöht. Die Erhöhung der Zulassungsgebühr bringt der Versicherungswirtschaft allein für Pkw-Neuzulassungen rund 685.000 Euro mehr im Jahr -berechnet auf Basis der Zahlen für 2004.

"Das ist unakzeptabel", so Ruziczka, "Autofahrer, vor allem jene die beruflich zu Fahrten gezwungen sind, und Pendler müssen ohnehin schon seit mehr als vier Jahren tiefer ins Geldbörsel greifen für z.B. Rekordpreise bei Benzin, teurerer Mineralölsteuer, Kfz-Steuer und Vignette." Dazu kommt, dass erst 2004 bei den Autokosten die höchste Steigerungsrate seit Jahren zu verzeichnen war. Für die PendlerInnen muss endlich der längst überfällige Ausgleich geschaffen werden. Die AK bekräftigt daher erneut ihre Forderung nach Erhöhung des Pendlerpauschales um weitere 15 Prozent und des Kilometergeldes auf 42 Cent.

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