Ministerin Gehrer: Renovierung Schwackhöfer-Haus hat sich ausgezahlt

Sechs Monate nach der Eröffnung gibt es eine erfolgreiche Zwischenbilanz

Wien (OTS) - Bundesministerin Elisabeth Gehrer kann sechs Monate nach der offiziellen Bauübergabe eine positive Bilanz ziehen. "Es ist uns gelungen, die in Beziehung stehenden Institute in räumliche Nähe zu bringen", erklärte Gehrer. Das neue Haus, in dem neun Institute der Universität für Bodenkultur untergebracht sind, sei zwar ein "anderes Gebäude", wesentliche materielle und ideelle Elemente des alten Schwackhöfer-Hauses hätten aber überlebt.

Die im August 2004 erfolgte Übergabe des 23 Millionen Euro Baus hat sich sichtlich gelohnt. Durch die Transparenz nach innen und außen können die Lehrenden und Lernenden genau sehen, was in den Labors und Bibliotheken vor sich geht.

Aus Alt mach Neu

Das Schwackhöfer-Haus wurde 1974 nach den Plänen des Wiener Architekten Anton Schweighofer fertig gestellt und war seinerzeit mit offen liegenden Stahlträgern und einer Fassade aus Cortenstahl ein Meilenstein der zeitgenössischen Architekturentwicklung Österreichs. Aufgrund der Asbestproblematik, weit fortgeschrittener Korrosion und des nicht mehr zur Verfügung stehenden Fassadenmaterials war das Gebäude jedoch nicht mehr restaurierbar. Das Bildungsministerium suchte in Kooperation mit der BIG ein Projekt, das sowohl den räumlichen Anforderungen der Universität für Bodenkultur, als auch der architekturhistorischen Gewichtigkeit des Bestandes gerecht wurde. Das spektakuläre Tragwerk des Hauses konnte erhalten und stimmig in den Neubau integriert werden. Boku-Rektor Hubert Dürrstein zieht nach sechs Monaten im "neuen Heim" ebenfalls eine positive Zwischenbilanz: "Alle, die in diesem Haus forschen und lernen, fühlen sich sichtlich wohl".

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