OSTERREISEVERKEHR: NOCH VORSICHTIGER FAHREN ALS SONST!

KfV fordert intensive Kontrollen gegen Raser, Drängler und Alkolenker und unterstützt Vorschlag von Ministerin Prokop zur Strafgeld-Verwendung

Wien (OTS) - Ein Kurzurlaub im Süden, Verwandte besuchen, noch einmal die Pisten runterschwingen oder den ersten Ausflug mit dem Motorrad machen: Am kommenden Osterwochenende, spätestens aber am Ostermontag wird es auf Österreichs Straßen wieder richtig rund gehen. Staus, aggressiveres Fahrverhalten und damit ein wesentlich höheres Unfallrisiko sind vorprogrammiert. "Wegen des hohen Verkehrsaufkommens sticht das Osterwochenende leider immer besonders negativ hervor", weiß Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). "2004 mussten von Karfreitag bis Ostermontag 17 Menschen sterben. An allen an anderen Wochenenden des Jahres fielen durchschnittlich neun Menschen Verkehrsunfällen zum Opfer." Seit 2002 (12 Getötete) hält dieser traurige Aufwärtstrend an - auch bedingt durch die besonders wetterbegünstigten Frühlinge. "Was sonst schon oberstes Prinzip sein sollte, muss am Osterwochenende noch stärker beachtet werden: Nämlich vorausschauend und defensiv fahren, die Tempolimits und Sicherheitsabstände einhalten und der Übermüdung mit Pausen vorbeugen", rät Thann.

Mehr Kontrolle nötig

Das KfV fordert strenge, flächendeckende Kontrollen, um gegen Raser, Drängler und Alkolenker konsequent vorzugehen und damit die Zahl der Getöteten und Verletzten am Osterwochenende wieder nach unten zu drücken. Ein Blick auf die Unfallstatistik zeigt nämlich: Zu Ostern werden nicht nur Schokohasen, sondern leider auch Alkoholika in rauhen Mengen genossen. "2001 musste zu Ostern niemand bei einem Alkoholunfall sterben. Seitdem ist die Zahl aber kontinuierlich gestiegen und hat 2004 den Höchststand von fünf Toten erreicht", zeigt sich Thann besorgt. "Damit die Intensität der Kontrollen beibehalten und noch verstärkt werden kann, unterstützen wir den Vorschlag von Innenministerin Prokop zur Strafgeld-Verwendung", betont der Direktor des KfV. "Damit nicht bei der Sicherheit gespart werden muss, sollten die eingehobenen Strafgelder der Exekutive für mehr Überwachung zufließen." Das sei auch notwendig, um das am 1. Juli 2005 startende Vormerksystem nicht zu einem zahnlosen Schreckgespenst werden zu lassen.

Rückfragen & Kontakt:

Kuratorium für Verkehrssicherheit
Mag. Dolores Omann
Marketing & Kommunikation
Tel.: 01-717 70-225
E-Mail: dolores.omann@kfv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KVS0001