Kadenbach: NÖ Familienpass bietet wichtige Versicherungsleistungen

Jahresprämie 2005 vom Land beschlossen

St. Pölten (SPI) - In Niederösterreich bietet der Familienpass zahlreiche Vorteile. Er gewährt den InhaberInnen neben umfangreichen familienfreundlichen Dienst- und Serviceleistungen auch eine Kollektivunfall- und Begleitpersonen-Spitalgeldversicherung. Die Unfallversicherung bietet dem haushaltsführenden Elternteil sowie allen im Familienpass eingetragenen Kindern eine Versicherung gegen Unfälle. Ebenso wird ein Spitaltaggeld für Begleitpersonen bei Spitalsaufenthalten von Kindern bis zu 10 Jahren ausgezahlt. "Gerade die Begleitung von Kindern bei Krankenhausaufenthalten ist ein wichtiger Fortschritt. Für Kinder stellt eine Krankheit, noch mehr als für Erwachsene, eine massive psychische Belastung dar. Wenn hier ein Elternteil oder eine vertraute Person bei den Kindern bleiben kann, dann ist das für die kleinen PatientInnen eine wichtige Unterstützung. Die Bezahlung eines Taggeldes von Seiten des Landes ist in dieser Situation eine wichtige finanzielle Unterstützung für die Familien", erläutert die Landesgeschäftsführerin der SPNÖ, LAbg. Karin Kadenbach. Vom Land Niederösterreich wurden nun die Prämienzahlungen für 2005 für diese Versicherungsleistungen beschlossen. Inklusive der im Jahr 2004 geleisteten Vorausprämie ergibt sich für die 104.830 FamilienpassinhaberInnen eine Gesamtjahresprämie von 964.436 Euro.****

Im Jahr 2004 wurden aus dieser Versicherung für 348 Fälle von Invalidität und Unfallkosten, für 9 Todesfälle und für 4.340 Fälle Spitalgeld für Begleitpersonen ausgezahlt. "Neben diesen Versicherungsleistungen bietet der Familienpass aber auch zahlreiche weitere Vorteile. So gibt es bis zu 50 % Ermäßigungen bei Vertragspartnern in ganz Niederösterreich, angefangen vom Schwimmbad bis zum Schilift, eine Verbilligung der ÖBB Familien-Vorteilscard oder das Magazin ‚Meine Family'", so Kadenbach weiter. "Daneben muss aber auch in Zukunft das Hauptaugenmerk auf den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen gelegt werden. Gerade im ländlichen Raum fehlen häufig die notwendigen, zeitlich flexiblen Betreuungsangebote, die den Familien eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten", so Kadenbach abschließend.
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