Lopatka: Gusenbauers Anti-EU-Populismus ist abzulehnen

Zick-Zack-Kurs der SPÖ hat nun auch Europa erfasst

Wien, 24. März 2005 (ÖVP-PK) Als "anmaßend und selbstgerecht" bezeichnete heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka die Aussagen von SPÖ-Chef Gusenbauer im heutigen Kurier-Interview, wonach die Europäische Union "mit ihrer Passivität den Menschen auf die Nerven gehe". Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Außenministerin Ursula Plassnik hätten genau in diesen Tagen beim EU-Gipfel in Brüssel wieder bewiesen, dass sie die österreichischen Interessen gut vertreten. Während Gusenbauer im Europa-Wahlkampf noch angekündigt habe, politische Antworten auf die Europa-Skepsis geben zu wollen, beschränke er sich nun auf einen billigen Anti-EU-Populismus, der abzulehnen sei. "Es ist bedauerlich, dass der Zick-Zack-Kurs der SPÖ nun auch Europa erfasst hat", so Lopatka. ****

"Alle wirtschaftlichen Indikatoren zeigen klar, dass die Mitgliedschaft Österreich gut getan hat", so Lopatka. Sie habe zu mehr Wachstum und Wohlstand, mehr Arbeitsplätzen und Kaufkraft, zu mehr Wahlmöglichkeiten für die Konsumenten geführt. "Unser Land ist moderner, offener und wettbewerbsfähiger geworden." In zehn Jahren habe sich Österreich jedoch auch umstellen und viel Neues annehmen müssen. Die Vorteile der EU seien für viele selbstverständlich geworden. "Auch die Opposition ist deshalb aufgerufen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und einen Beitrag zu leisten, den Menschen das große Projekt Europa näher zu bringen", so Lopatka abschließend.

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