Carl Zeiss Augenoptik und SOLA schließen sich zusammen

Einer der weltweit führenden Brillenglasanbieter entsteht

Wien/Aalen (OTS) - Der Zusammenschluss des Augenoptik-Geschäfts
von Carl Zeiss mit dem US-amerikanischen Brillenglashersteller SOLA ist perfekt. Jetzt haben auch die Kartellbehörden der EU, in der Schweiz und in Australien die Freigabe für den Zusammenschluss erteilt. Die Kartellbehörden in den USA hatten bereits grünes Licht gegeben. Bereits Ende Februar hatten die SOLA-Aktionäre dem Zusammenschluss zugestimmt.

Das neue, nicht börsennotierte Unternehmen, an dem die Carl Zeiss AG und EQT III Fonds zu je 50 Prozent beteiligt sind, firmiert unter dem Namen Carl Zeiss Vision. Die rund 9000 Mitarbeiter des neuen Unternehmens erwirtschaften einen Umsatz von rund 800 Millionen Euro. Carl Zeiss Vision gehört damit zu den weltweit führenden Anbietern der Branche. Hauptsitz ist Aalen (Baden-Württemberg). Vorsitzender der Geschäftsführung ist Jeremy C. Bishop. Bishop war seit April 2000 Vorstandsvorsitzender von SOLA. Klaus Leinmüller ist kaufmännischer Geschäftsführer. Er war seit 2002 Leiter der Konzernfunktion Finanzen und Controlling bei der Carl Zeiss Gruppe. Die Carl Zeiss Augenoptik GmbH firmiert künftig als Carl Zeiss Vision GmbH.

Außerdem sind folgende General Manager ernannt worden: Mark Ash-croft verantwortet die Region Westeuropa (Großbritannien, Irland, Frankreich, Spanien und Portugal), David Cross die Region Asien/Pazifik, Barry Packham Nord- und Südamerika und Rudolf Spiller Zentral- und Osteuropa sowie Skandinavien.

Die Augenoptikgeschäfte von Carl Zeiss und SOLA ergänzen sich hervorragend. Das neue Unternehmen wird in allen relevanten Märkten gut positioniert sein und ein komplettes Produktspektrum abdecken, das auch die entsprechenden Fertigungstechnologien einschließt. Außerdem verfügt es über starke Marken. Das neue Unternehmen bietet ein erweitertes Produktspektrum von Brillengläsern und entsprechenden Dienstleistungen an. Außerdem kann das Unternehmen auf exzellente Forschungs- und Entwicklungsleistungen zurückgreifen. Carl Zeiss Vision wird zu einem der weltweit größten Hersteller und Lieferanten von Halbfabrikaten. Mit den bereits existierenden Marken wird das neue Unternehmen nicht nur ein stärkerer Partner für den Augenoptiker, sondern wird auch einen großen Teil seines Geschäfts durch den Verkauf von Halbfabrikaten an unabhängige Fertigungsstätten generieren.

Jeremy C. Bishop, Vorsitzender der Geschäftsführung der neuen Gesellschaft, kommentierte den Zusammenschluss: "Für Kunden und Mitarbeiter ergeben sich entscheidende Vorteile. Das neue Unternehmen vereinigt die Stärken beider Partner und kann die gesamte Produktpalette aus einer Hand anbieten. Es wird eine starke regionale Ausrichtung haben, um sicherzustellen, dass die regional unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden optimal erfüllt werden. Unser Hauptaugenmerk während der Integration und auch danach wird darauf liegen, unseren Kunden weiterhin Produkte und Dienstleistungen in der bekannten Qualität zu liefern und ihnen in der Folge ein größeres Produktortfolio zugänglich zu machen. Der Zusammenschluss bietet uns hervorragende Chancen."

Klaus Leinmüller, der kaufmännische Geschäftsführer, ergänzt: "Das neue Unternehmen wird zum nachhaltigen Erfolg seiner Kunden beitragen und damit seinen Unternehmenswert kontinuierlich steigern." Die Carl Zeiss AG und EQT haben die Aktienmehrheit an SOLA zu einem Preis von 28 US-Dollar in bar pro Aktie erworben. Carl Zeiss und EQT halten jeweils 50 Prozent an dem neugegründeten Unternehmen.

Im Zuge der Transaktion hat die Carl Zeiss AG ihr Augenoptikgeschäft in das Gemeinschaftsunternehmen eingebracht. Der designierte Beiratsvorsitzende und Carl Zeiss Vorstandsmitglied Dr. Michael Kaschke sagte: "Diese Investition der Carl Zeiss Gruppe wird unser Gesamtportfolio stärken und uns so eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Position in dem attraktiven und wachsenden Markt der Augenoptik sichern."

Udo Philipp, Partner bei EQT Partners, einem der renommiertesten Private-Equity-Unternehmen Europas, sagte: "EQT arbeitet mit Unternehmen zusammen, die eine starke Marktposition haben, ein hervorragendes Management und Wachstumspotenzial. Wir wollen das Management des Unternehmens bei seinen Bemühungen unterstützen, seine Wettbewerbsposition und damit auch seinen Gewinn und Cashflow zu verbessern."

Carl Zeiss ist eine weltweit führende internationale Unternehmensgruppe der optischen und opto-elektronischen Industrie. Der Hauptsitz der Carl Zeiss AG ist Oberkochen, Baden-Württemberg. Die Carl Zeiss Gruppe ist in sechs Unternehmensbereiche gegliedert, die als eigenverantwortliche Einheiten geführt werden. In den drei strategischen Märkten Biowissenschaften und Medizintechnik, Systemlösungen für die Industrie und optische Konsumgüter besetzen die Unternehmensbereiche in der Regel die Position eins oder zwei. Die Bereiche fokussieren sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen sowohl auf die biomedizinische Forschung und Medizintechnik, auf Systemlösungen für die Halbleiter- und Automobilindustrie sowie den Maschinenbau, als auch auf hochwertige Konsumgüter wie Brillengläser, Photoobjektive und Ferngläser.
Die Unternehmensgruppe ist in mehr als 30 Ländern direkt vertreten und besitzt Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien. Im Geschäftsjahr 2003/ 04 erzielte die Carl Zeiss Gruppe mit weltweit rund 13.700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.zeiss.de.

EQT ist eines der renommiertesten Private Equity Unternehmen Europas. EQT wurde 1994 von dem zur Wallenberg-Gruppe gehörenden Investor AB in Schweden gegründet. Die Gesellschaft versteht sich als aktiver Eigentümer im Namen ihrer Fonds und arbeitet eng mit dem Management ihrer Portfolio-Unternehmen zusammen, um wertsteigernde Wachstumsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Heute ist EQT die führende Private-Equity-Gruppe in Nordeuropa, ausgestattet mit einem Eigenkapital von über 5 Milliarden Euro. EQT Partners operiert als alleinige Investmentberatungsgesellschaft sämtlicher EQT-Fonds und hat Büros in München, Stockholm, Kopenhagen und Helsinki. Die EQT Private-Equity-Fonds sind an über 30 Unternehmen mit einem Umsatz von insgesamt über 7 Milliarden Euro beteiligt.
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