Schabl: Belastungen am Arbeitsplatz - Tendenz auch in Niederösterreich steigend

SORA-Umfrage untersuchte Situation in Niederösterreich

St. Pölten (SPI) - Die niederösterreichischen Arbeitnehmer sind zunehmend belastet, so lautet das Ergebnis einer aktuellen SORA-Umfrage. "Die Belastungen für Arbeitnehmer haben sich in den verschiedensten Bereichen verstärkt", kritisiert Gesundheitslandesrat Emil Schabl. "Besonders in den Bereichen, wo es um die Gesundheit der Menschen am Arbeitsplatz geht, muss dieser Entwicklung massiv entgegen gesteuert werden." Laut der Umfrage haben Belastungen, die eine direkte Auswirkung auf die Gesundheit haben, deutlich zugenommen. So sind 23% der Arbeitnehmer von Unfall- und Verletzungsgefahr am Arbeitsplatz betroffen. Ein Plus von 4% innerhalb der letzten zwei Jahre. Ebenso sind 20% mit schlechten Gesundheitsbedingungen am Arbeitsplatz konfrontiert, was einem Plus von 3% entspricht. "Die Menschen, die durch ihre Arbeit den Wohlstand unseres Landes schaffen, haben auch ein Recht auf den Schutz und die Wahrung ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz" so Schabl.

Auch stressverursachende Begleitumstände treten immer häufiger in der niederösterreichischen Arbeitswelt in Erscheinung: 11% der Arbeitnehmer bangen um ihren Job, wenn sie in Krankenstand gehen müssen und 17% der Arbeitnehmer sind gezwungen unbezahlte Überstunden zu leisten. "Diese Ergebnisse spiegeln deutlich die derzeitige wirtschaftliche Situation in Österreich und Europa wieder. Durch ein Klima der Konkurrenz und der Existenzangst nehmen Arbeitnehmer zunehmend auch eine Gefährdung ihrer Gesundheit in Kauf. Diesen Weg wollen wir in Niederösterreich nicht beschreiten. Hier werden wir das Bewusstsein für diese Problematik schärfen", erklärt Schabl. Angesichts der steigenden Zahl an Arbeitslosen auch in Niederösterreich, könne die Verunsicherung der Arbeitnehmer und die Gefährdung ihrer Gesundheit nicht hingenommen werden. (Schluss) alu

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