EU Dienstleistungsrichtlinie: Änderung für AK zu wenig - Herkunftslandprinzip muss weg!

AK will Binnenmarkt für Dienstleistungen, der die Anliegen von Arbeitnehmern und Konsumenten berücksichtigt

Wien (OTS) - Eine bloße Änderung der EU Dienstleistungsrichtlinie ist für die AK zu wenig. Sie fordert das endgültige Aus für die Bolkesteinrichtlinie und das Herkunftslandprinzip. "Das wäre ein Startschuss gewesen für einen ruinösen europäischen Standortwettlauf um das weichste Unternehmensrecht und die zahnloseste Unternehmenskontrolle", sagt Maria Kubitschek, Leiterin des AK Wirtschaftsbereichs, "wenn Unternehmen nur mehr ihre nationalen Bestimmungen einzuhalten haben, werden die hohen österreichische Sozial- und Umweltstandards und die Qualität der Dienstleistungen massiv unterlaufen." Die AK fordert daher ein Zurück an den Start bei der EU Dienstleistungsrichtlinie. Kubitschek: "Der Binnenmarkt für Dienstleistungen muss mit Spielregeln verwirklicht werden, die die Anliegen der Arbeitnehmer und Konsumenten berücksichtigen."

Rückfragen & Kontakt:

Christian Spitaler
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 50 165 - 2152
mobile: (+43) 664 45 43 43 6
christian.spitaler@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001