Kranzl: Sektsteuer fällt mit 1. April

Steuernachlass soll an KonsumentInnen weitergegeben werden

St. Pölten (SPI) - Mit 1. April 2005 fällt die Schaumweinsteuer in Österreich - Sekt wird daher künftig billiger. Bisher wurden 1,30 Euro je Flasche Sekt an Steuer eingehoben. Durch den Wegfall der Steuer hoffen die heimischen Schaumweinhersteller auf eine Verkaufssteigerung um 15-20 %. In den vergangenen Jahren ist der Schaumwein-Konsum kontinuierlich gesunken. Während im Jahre 1997 noch 16,5 Mio. Liter Sekt in Österreich pro Jahr getrunken wurden, waren es im Jahr 2003 nur mehr 13 Mio. Liter, also um 21 % weniger. Gleichzeitig ist der Import von billigeren Frizzante-Produkten um mehr als 100 % gestiegen.****

Die heimischen Weinbauern hoffen, dass durch den Entfall der Steuer die Sektgrundweinproduktion in Österreich angekurbelt und damit die Existenz der Weinbauern gesichert wird. Pro Jahr werden in Österreich rund 25 Mio. Liter Sektgrundwein erzeugt.

"Als Konsumentenschutzlandesrätin in Niederösterreich befürchte ich, dass dieser Steuernachlass für den Endverbraucher in der Gastronomie nicht zum Tragen kommen wird. Schon beim Wegfall der Getränkesteuer kamen die KonsumentInnen nicht in den Genuss der Verbilligung. Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, dafür Sorge zu tragen, dass der Steuernachlass auch tatsächlich an die KonsumentInnen weitergeleitet wird" - so Landesrätin Christa Kranzl.
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Alois Schroll
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