VP-Aigner: Orientierungslos in Wien?

ÖVP Wien fordert Verbesserungen bei der Straßenbeschilderung

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) Beim Neubau von Wohn- und Geschäftshäusern und im Zuge von Renovierungsarbeiten kann man immer häufiger beobachten, dass an den Straßenecken das Anbringen von Straßenbezeichnungen "vergessen" wird. Auf diesen Umstand weist nun das Mitglied des Wohnbauausschusses, der Brigittenauer ÖVP-Gemeinderat Dr. Wolfgang Aigner hin. Dieser Umstand erschwere die Orientierung in der Stadt beträchtlich.

Aigner fordert daher von den zuständigen Stellen der Stadt Wien, auf die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht, welche in der Bauordnung ausdrücklich festgehalten ist, zu dringen. Diese Verpflichtung trifft den jeweiligen Hauseigentümer. "Es reicht eben nicht, wenn erst bei einem Hauseingang ein kleines Namensschild samt Ordnungsnummer angebracht ist. Dieses ist naturgemäß klein und von der Straße aus schwer lesbar. Für eine reibungslose Orientierung sind Straßennamensschilder an jeder Straßenecke unabdingbar", meint der Gemeinderat. Probleme ergeben sich insbesondere für ortsunkundige Personen sowie für Einsatzfahrzeuge. Verschärft werden diese Schwierigkeiten noch dadurch, dass viele neu errichtete Bürogebäude nur sehr wenige Eingänge haben und diese noch dazu meist mittig im Gebäude angebracht sind. Fehlt es in diesem Fall an einem Namensschild an der Straßenecke und findet sich das nächste Schild erst in der Mitte eines langen Gebäudes, muss der suchende Fußgänger schon eine beachtliche Strecke zurücklegen, um überhaupt erkennen zu können, in welcher Straße er sich befindet.

Auch ein weiteres damit im Zusammenhang stehendes Phänomen spricht VP-Gemeinderat Wolfgang Aigner an. Es geht um die Beleuchtung der Türschilder, um die es ebenfalls nicht mehr zum Besten bestellt ist. Mangelnde Beleuchtung der Hausnummern sind ebenfalls dazu geeignet, Angsträume entstehen und Unsicherheit aufkommen zu lassen. In einem ersten Schritt sollte die Gemeinde die Hauseigentümer schriftlich an ihre Verpflichtungen erinnern. "Im Zuge einer Renovierung oder eines Neubaus könnte auch die Baubehörde entsprechende Auflagen erteilen", fordert Aigner

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