Jugendvertretung: Dem Bekenntnis zum Jugendpakt müssen Taten folgen

Gudenus: "Beschönigende Worte sind uns zuwenig"

Wien (OTS) - Anlässlich des EU - Gipfels in Brüssel begrüßt die Bundesjugendvertretung (BJV) die Initiative eines Europäischen Pakts für die Jugend, der sich zum Ziel gesetzt hat, im Rahmen der Lissabon - Strategie das Problem der Jugendarbeitslosigkeit und der Überalterung der Gesellschaft aktiv anzugehen.

"Bundeskanzler Schüssels Bekenntnis zur Lissabon - Strategie und zum Jugendpakt müssen auf nationaler Ebene Taten folgen. Ein paar beschönigende Worte sind uns zu wenig.", so Johann Gudenus, derzeitiger Vorsitzender der BJV.
Die BJV fordert daher von den Mitgliedern der Österreichischen Bundesregierung, dass

- in Folge des "Europäischen Pakts für die Jugend" auf nationaler Ebene ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Umsetzung von Jugendinteressen im Rahmen der Lissabon-Strategie beschlossen und umgesetzt wird

- das Modell "Jugendpolitik als Querschnittsmaterie" in allen Politikfeldern aktiv umgesetzt wird

- die Bundesjugendvertretung als gesetzliche Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich in alle relevanten Entscheidungen im Zusammenhang mit dem "Pakt für die Jugend" und der Lissabon-Strategie eingebunden wird.

"Bundeskanzler Schüssel ist dazu aufgerufen, bei der Umsetzung des europäischen Jugendpakts die Jugendlichen in Österreich selbst in den Umsetzungsprozess einzubeziehen. Es kann nicht angehen, dass auch hier wieder über die Köpfe der jungen Menschen hinweg entschieden wird.", so Johann Gudenus abschließend.

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