"Osterhasenstreit": Firma Hauswirth verschenkt zu Ostern tausende Schokoladehasen

Kittsee (OTS) - Als Reaktion auf das gerichtliche Verkaufsverbot, das von Lindt gegen die burgenländischen Osterhasen von Hauswirth erzielt wurde, wird Hauswirth seine Osterhasen heuer verschenken.
Es wurden nicht nur zahlreiche karitative Organisationen bedacht. Eine große Anzahl der Prachthasen mit rot-weiß-roter Schleife ist für die Kunden reserviert. Die Verteilung findet ausschließlich am Karsamstag solange der Vorrat reicht in allen Verkaufstellen für Hauswirth Ananasecken statt.

Zur Vorgeschichte: Das österreichische Familienunternehmen erzeugt seit 1950 in der 3. Generation sitzende Schokoladehäschen
in Goldfolie mit roter Masche. Zu Beginn wurden diese Hasen in Handarbeit aus Schokolade gegossen und stannioliert.

Durch die Weiterentwicklung in der Verpackungstechnik wurde es erstmals in den frühen 90er Jahren möglich, diese schwierige Hasenform auch maschinell zu verpacken. Senior Hauswirth kaufte eine derartige Maschine und belieferte damit den österreichischen Handel mit seinen jetzt automatisch verpackten Hasen. Damals wurden mehr als 5 Millionen Schilling in dieses Projekt investiert.

Im Jahre 2000 hat die Firma Lindt unter Missachtung anderer Mitanbieter ihren goldenen Sitzhasen als "Marke" registrieren lassen. Die Firma Lindt erhebt nun Klage wegen Nachahmung gegen alle anderen am Markt befindlichen Sitzhasen, obwohl es außer Zweifel steht, dass dieser Hase in seiner Art und Form weder von Lindt erfunden noch erdacht wurde, sondern seit über 100 Jahren ein allgemein übliches Ostergeschenk in unserem Kulturkreis ist.

Sollten Sie alte Fotos (vor 1980) von Schokoladesitzhasen in Goldfolie eines österreichischen Herstellers haben, können Sie uns im Kampf gegen Lindt unterstützen. Senden Sie diese bitte mit Namen und Jahresangabe an Firma Franz Hauswirth Ges.m.b.H., A-2421 Kittsee. Als Dankeschön erhalten Sie dann ein Päckchen mit burgenländischen Naschereien.

Sicher ist uns allen der Lindt-Hase aus der Werbung bekannt. Ein heimischer Konditormeister wird diese Finanzkraft dafür nie aufbringen können. Wie es zur Zeit aussieht, scheint es vollkommen legal zu sein, mit Hilfe der Gerichte ein Marktsegment
für einen international tätigen Konzern zu monopolisieren. Man muss nur vorher die Kleinen umbringen, um dann letztendlich fette Gewinne einzufahren.

Na, dann FROHE OSTERN

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Roman Hauswirth
Tel.: +43 2143 / 2400
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