Holzforschungszentrum St.Veit/Glan: Wieder ein Beispiel für Haiders Ankündigungspolitik

VP-Abg. Klaus AUER ortet Hinhaltetaktik des Landes für Bezirk St.Veit

Klagenfurt (OTS) - Laut einer im November 2003 gestellten schriftlichen parlamentarischen Anfrage von Nationalratsabgeordneten Auer müsste das geplante Holzforschungszentrum St.Veit/Glan längst fertig sein. In der Beantwortung von Infrastrukturminister Gorbach hieß es vor mehr als einem Jahr: "Der Baubeginn für den Umbau des Schlosses Stadlhof ist für das Frühjahr 2004 und das Bauende mit Herbst 2004 geplant." Weiters führte er aus, dass die Gesamtkosten bei rund Euro 5,6 Mio. liegen und der Bund sich mit Euro 2,8 Mio. beteiligen wird. Nachdem nun bereits Euro 1,2 Mio. geflossen sein sollen, fragt sich der St.Veiter Bezirksparteiobmann, was mit dem Geld bisher gemacht wurde, denn über die Planungsstufe ist man bekannter Weise noch nicht hinausgekommen.

Für Auer ist es wieder einmal reine Ankündigungspolitik der Freiheitlichen in Kärnten: "Vor der Wahl wird groß versprochen und übrig bleiben reine Seifenblasen." "Ein bekanntes Spiel von LH Haider ist jetzt überhaupt die Standortfrage: Da werden alle möglichen und unmöglichen Betriebsstandorte genannt, damit den Bürgermeistern und der Bevölkerung das Wasser im Mund zusammenläuft und dann wird meist nichts aus der Umsetzung" so Auer kritisch. Gemeint ist damit auch Haiders Ankündigung für ein Magna-Werk vor der Wirtschaftskammerwahl, wo landauf, landab ein Wettbewerb ausgerufen wurde. Auch im Bezirk duelliert man sich bereits, obwohl es längst Leitbilder für ganz Kärnten gibt.

Ein weiteres Beispiel für den Bezirk St.Veit ist das jahrelange Tauziehen um eine Tourismusregion Mittelkärnten. Für Auer ist es ein typischer Fall für - Vor der Wahl versprochen und nach der Wahl gebrochen - denn der Bezirk steht noch immer ohne regionale Vernetzung da. "Auch der sgn. Klub Mittelkärnten ist vorerst reine Ankündigung, denn es fehlt an Personal und Finanzierung. Ja es gibt nicht einmal eine Ansprechperson für die Gemeinden" ärgert sich Auer.

Wie arg es mit dem ländlichen Wegenetz aussieht, zeigt sich gerade jetzt im Frühjahr. "Viele Güterwege sind kaum befahrbar und die Bewohner in den entlegenen Talschaften sind frustriert." Auch hier haben die Freiheitlichen vor der Landtagswahl zum wiederholten Mal eine hundertprozentige Finanzierung versprochen. "Jetzt lässt man die Bewohner der Landgemeinden weiter im Dreck fahren und kürzt die Landesmittel des Agrarreferenten" so Auer abschließend, wobei sich die Liste der Ankündigungspolitik noch weiter fortsetzen ließe.

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