AKS: Anwesenheitspflicht zurückschrauben!

SchülerInnen sollen selbst entscheiden können

Wien (SK) Im Zuge der aktuellen Diskussion rund um die Anwesenheitspflicht in der Schule fordert die AKS (Aktion kritischer SchülerInnen) eine flexiblere Regelung: "Ab einer gewissen Schulstufe sollten SchülerInnen bis zu einem gewissen Ausmaß selbst entscheiden können, ob sie in die Schule gehen oder nicht", so die AKS-Bundesvorsitzende Kim Kadlec. Vorstellbar sei für die Oberstufe eine kontinuierliche Reduktion der Anwesenheitspflicht bei steigender Schulstufe. ****

"Dass wegen unerlaubten Fernbleibens Geldstrafen verhängt werden, ist absurd und Ausdruck eines autoritären Schulsystems. SchülerInnen müssen nur dann in die Schule gezwungen werden, wenn sie sie nicht gerne besuchen. Das kann nicht der richtige Ansatz sein", meint Kadlec. Stattdessen fordert Kadlec ein Abgehen von der derzeitigen starren Regelung zur Abwesenheit. Die Schülervertreterin schlägt hier ein abgestuftes Modell vor, in dem mit steigender Schulstufe auch die Anwesenheitspflicht reduziert wird. "Schule soll uns zu selbständigen Menschen bilden. Dazu brauchen wir aber auch Wahlmöglichkeiten, die wir im Moment nicht haben", betonte Kadlec.

Vorstellen könnte sich Kadlec auch "individuelle Ferientage", die allen SchülerInnen zur Verfügung ständen. Wichtig dabei sei jedoch, dass spätestens ab der Oberstufe die SchülerInnen selbst darüber bestimmen könnten und nicht die Eltern. (Schluss) ns/mm

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