Österreichs Wald - Naturschatz und Wirtschaftsfaktor

Der Internationale Tag des Waldes

Wien (OTS) - Der Wald ist in Österreich der wohl reichste Natur-und Kulturschatz. Er ist nicht nur Erholungsraum und landschaftsprägender Tourismusmagnet, sondern auch ein starker und erfolgreicher Wirtschaftsfaktor. Der österreichische Wald bietet für mehr als 170.000 Menschen einen traditionsreichen und sicheren Arbeitsplatz in Österreich.

Seit Generationen lebt und arbeitet der österreichische Forstsektor nachhaltig. Das strenge Forstgesetz und die sorgsame Tradition sorgen dafür, dass die gesamte Waldfläche Österreichs pfleglich bewirtschaftet wird und nach den Kriterien von PEFC zertifiziert ist. PEFC steht für das größte, weltweite Programm zur Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen, das ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Waldwirtschaft gewährleistet. Das garantiert eine stetige Versorgung der holzverarbeitenden Industrie und des Handels mit zertifiziertem Holz. Zudem können Kunden auf heimische Hölzer zurückgreifen und so weite Handelswege und undurchschaubare Herkunftsquellen vermeiden.

Österreichische Innovationen ersetzen Tropenholz

Viele Unternehmen in Österreich setzen bereits auf das weltweit tätige und von Umweltorganisationen anerkannte PEFC-System. Als eines der Vorzeigeunternehmen in der Holzverarbeitung macht die Firma Mitteramskogler auch dem letzten Teak-Freak heimisches Holz schmackhaft: das oberösterreichische Unternehmen (www.mitteramskogler.at) veredelt heimisches, PEFC zertifiziertes Laubholz und verwandelt es in einen langlebigen, resistenten Werkstoff, der prädestiniert ist für Garten- und Außenbereiche. Dafür wird das Laubholz in der Thermokammer einer Hitzebehandlung unterzogen. Der Einsatz von Imprägnierungen ist dadurch nicht notwendig. "Wir erreichen durch die Thermobehandlung die gleiche Haltbarkeit und Optik wie tropisches Teakholz und können daher weit gereiste Tropenhölzer ersetzen" so der Unternehmer Hubert Mitteramskogler.

Auch österreichische Gemeinden setzen auf langlebiges Thermoholz. "Neben ökologischen Aspekten ist im kommunalen Bereich die Funktionalität entscheidend. Wir haben den gesamten Liegebereich unseres neuen Freibades aus Thermobuche gefertigt" so der Weyrer Bürgermeister Gerhard Klaffner.

Holz in Haus und Garten

Die Natürlichkeit und Ausstrahlung von Holz ist einmalig und mit nichts zu vergleichen. Für den Haus- und auch Passivhausbau ist beispielsweise die Firma Pongauer Jägerzaun Ges.m.b.H. (www.jaegerzaun.at) ein kompetenter Ansprechpartner. "Für uns war es nur logisch, dass der Rohstoff Holz aus einer kontrollierten Waldbewirtschaftung kommen muss, um sich gegenüber dem "Plünderholz" aus fernen Ländern abzugrenzen. PEFC ist für uns die richtige Wahl!" so Johann Stranger aus der Verkaufsabteilung.

Für den Garten bietet unter anderem die Firma Formholz aus dem nördlichen Waldviertel umweltbewussten Konsumenten attraktive Gartenmöbel aus PEFC zertifiziertem, heimischem Holz. Das holzverarbeitende Unternehmen (www.formholz.at) besteht seit 1964 und zählt zu den bekannten Säge- und Hobelwerken seiner Region. Es wird ausschließlich heimisches, wintergeschlägertes Kiefern- und Fichtenholz verarbeitet. "Unsere Flexibilität versetzt uns in die Lage, von der individuellen Klein- bis hin zur komplexen Großserie den Einzelkunden ebenso wie den Großabnehmer wunschgemäß zu bedienen" freut sich Alois Kitzler, Geschäftsleiter des Formholz-Teams.

Holz ist nachhaltig

Große und kleine Sägewerke liefern den Rohstoff für verarbeitende Betriebe und sind für eine transparente Herkunftskette mit verantwortlich. Das Sägewerk Hasslacher Drauland setzt auf diese Nachvollziehbarkeit. "Heute, vier Jahre nach Einführung dieser international anerkannten Standards können wir mit ruhigem Gewissen behaupten, alles in unserem Ermessen liegende zu tun, um unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt zu liefern, das zudem noch die Aufrechterhaltung funktionierender Ökosysteme für die Zukunft garantiert", sagt Christoph Kulterer, Geschäftsführer des großen Kärntner Betriebes.

Herbert Adelsberger, Geschäftsführer des Säge- und Hobelwerkes Adelsberger (www.adelsberger-holz.at) in Ramingtal, erklärt "Ich habe mich für die PEFC-Zertifizierung entschieden, weil es wichtig ist, unseren einzigen nachwachsenden Rohstoff Holz zu erhalten. Wenn der Mensch die Wälder nachhaltig bewirtschaftet, werden wir in Jahrhunderten noch mit Holz bauen, auch wenn schon viele andere Rohstoffe verschwunden sind. Mit PEFC sind wir auf dem richtigen Weg".

PEFC berücksichtigt die globale Vielfalt der Waldökosysteme, das kulturelle Erbe, Eigentumsstrukturen sowie Wirtschaftsziele. Regelmäßige, von unabhängigen Prüfern durchgeführte Kontrollen, garantieren dem Abnehmer, dass die Herkunft der Holzprodukte bis zum nachhaltig bewirtschafteten Baum zurückverfolgbar ist.

Holz gibt Sicherheit

Diese Transparenz und Nachvollziehbarkeit ist in einem regionalen Markt, der zunehmend global bestimmt wird, immer wichtiger und wird stark nachgefragt. Das PEFC Logo gibt die Sicherheit, die für Kunden in Zeiten des Tropenholzhandels und einer Fülle an Normen und Labels notwendig und wichtig ist.

Kunden und Abnehmer fragen verstärkt nach ökologischer Qualität und Nachhaltigkeit: mit dem Logo werden effektiv diese Bereiche vermittelt und gewährleistet. Hier kann der PEFC Einkaufsratgeber (www.pefc-einkaufsratgeber.at) eine nützliche Hilfe sein - alles rund um und aus Holz kann hier detailliert abgefragt werden. Nachhaltig gestärkt werden somit auch heimische Klein- und Mittelbetriebe, deren größte Stärke individueller Kundenservice ist.

Der Internationale Tag des Waldes weist einmal mehr auf die Tradition der österreichischen Forst- und Holzwirtschaft hin:
Nachhaltigkeit. Denn ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen und umweltgerechte Wirtschaft schließen wirtschaftliche Bedeutung und Erfolg nicht aus, sondern sind untrennbar miteinander verbunden.

Der PEFC-Einkaufsratgeber! Online unter www.pefc-einkaufsratgeber.at

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