Amnestie: Partik-Pablé unterstützt Haltung der Justizministerin

Wien (OTS) - Dass Justizministerin Miklautsch bei der Amnestie
nicht großzügig vorgehen wolle sei ein Beweis dafür, dass sie die Zeichen der Zeit verstanden habe, sagte FPÖ-Justizsprecherin Helene Partik-Pablé. "Denn wer heute zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt wird, dessen Tat muss schon sehr gravierend gewesen sein." ******

Derzeit habe es die Justiz zu einem großen Teil mit Menschen zu tun, die das Verbrechen "profimäßig", gleichsam als Beruf, ausübten. Diese Kriminellen auch noch zu belohnen, sei nicht einzusehen. Ähnlich verhalte es sich auch bei der Frage der bedingten Entlassung, so Partik-Pablé weiter. "Warum soll jemand, der beispielsweise einer alten Frau die Handtasche geraubt hat und deswegen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, früher als verurteilt aus dem Gefängnis entlassen werden. Außerdem müsse einmal klar gesagt werden, dass man es heute mit Tätern zu tun habe, die nicht resozialisierbar seien, "weil sie Profiverbrecher sind und ihre kriminelle Tätigkeit gar nicht aufgeben wollen. Man muss sich eingestehen, dass sich die Zeiten und die Art der Täter geändert haben und dementsprechend muss auch gehandelt werden. Das beste Mittel ist in diesem Fall, die Leute aus dem Verkehr zu ziehen, damit sie, zumindest für gewisse Zeit, keine kriminellen Handlungen mehr begehen können", so Partik-Pablé abschließend. (Schluss)

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