ASFINAG: Hohe Akzeptanz der Pkw-Videomaut

Mehr als 200.000 Karten verkauft; Videomautsstem wird erweitert

Wien (OTS) - Im Jahr 2004 haben Pkw-Fahrer rund 217.000 Videomautkarten gekauft; fast 194.000mal sind Kunden der ASFINAG damit "schrankenlos" durch die Mautstellen an den Sondermautstrecken im Autobahnen- und Schnellstraßennetz gefahren. ASFINAG Maut Service GmbH Geschäftsführer Dr. Klaus Schierhackl: "Diese hohe Aktzeptanz durch den Autofahrer war der Anlass für uns, das Videomautsystem nicht nur auf den dafür vorgesehen Mautspuren zu ermöglichen, sondern auf alle Mautspuren zu erweitern. Diese Erweiterung bringt zusätzlichen Komfort für alle Jahreskarten- und Videomautkarten-Besitzer durch eine weitere Erhöhung der Abfertigungszeiten an den insgesamt nun 58 Mautspuren."

Videomautkarten können an Grenzverkaufsstellen, bei bestimmten Tankstellen und in Deutschland bei ADAC-Verkaufsstellen erworben werden. Zudem ist seit Juli des Vorjahres ein Online-Kauf im Internet und seit November auch die Buchung mit einem Handy via SMS möglich. Karten werden wahlweise für eine Einzelfahrt oder für zwei Fahrten angeboten und gelten ein Jahr ab Kaufdatum.
Die Kunden können damit die entsprechende Mautstation ohne anzuhalten - mit einer Geschwindigkeit von höchstens 15 km/h - durchfahren. Das von einer Videokamera erfasste Kennzeichnen wird ausgelesen und in Echtzeit mit den gespeicherten Informationen verglichen. Dann gibt das System die Weiterfahrt frei. Nur wenn die Nummerntafel - etwa wegen starker Verschmutzung - nicht einwandfrei erfasst werden kann, wird das Fahrzeug an einer geöffneten Mautspur manuell abgefertigt. Hierzu genügt das Vorweisen der Videomaut-Karte.
Beinahe die Hälfte der Videomautkarten wurde in Deutschland verkauft. Die "Hitliste" führt die Mautstelle Schönberg an der Brenner Autobahn A13 mit knapp 160.000 Durchfahrten im abgelaufenen Jahr.

Mit der Neustrukturierung der ASFINAG werden die bisherigen Pkw-Zeitkarten durch neue Mautkarten der ASFINAG Maut Service GmbH ersetzt. Gleichzeitig wurde die Technologie der Datenspeicherung umgestellt: Statt einem Magnetstreifen enthält nun ein Barcode alle notwendigen Informationen. Dies bringt - neben niedrigeren Herstellungskosten - den Kundennutzen, dass für alle Mautstellen (mit Ausnahme von Rosenbach) die gleiche Karte ausgegeben wird. Sie ist zudem wiederverwendbar und erlaubt die "Non-stop" - Durchfahrt auf den Videomaut-Spuren.
Nach einem Testbetrieb an der Mautstelle Schönberg wird das neue Kartensystem Anfang April an allen Mautstellen der ASFINAG eingeführt und dort erhältlich sein.

Informationen erhalten sie unter: www.videomaut.at oder www.asfinag.at

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