Dworak: Schneebergbahn Lift GmbH gegründet

Sportliche- und touristische Attraktion ersten Ranges entsteht neu

St. Pölten (SPI) - Das Land Niederösterreich beteiligt sich über die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) mit einer Gesellschaftereinlage von 250.000 Euro an der Schneeberg Lift GmbH, das beschloss die Niederösterreichische Landesregierung in ihrer jüngsten Sitzung. "Der Schneeberg ist ein für Schisportler sehr attraktives Gebiet. Nachdem die 1972 errichtete Doppelsesselbahn Losenheim 2004 eingestellt werden musste, hat sich in der Folge eine bereite Initiative zur Neuerrichtung bei gleichzeitig verbesserter Trassenführung und dem Ausbau des Schigebietes Losenheim gebildet. Im Rahmen eines Leader+ Projekts wurde die Ausarbeitung einer Studie hinsichtlich der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Auswirkungen einer Neuerrichtung beauftragt. Auch eine Studie hinsichtlich der seilbahntechnischen Möglichkeiten und ein generelles Projekt für die Pistenplanung samt Beschneiungsanlage liegen vor. Ebenso wurden die naturschutzrechtlichen und technischen Voraussetzungen bereits geprüft und für positiv empfunden. Dem richtungweisenden Projekt steht also nichts mehr im Wege", berichtet der Sportsprecher der SPNÖ, der Neunkirchner Landtagsmandatar, LAbg. Rupert Dworak.****

"Nach der Schließung des alten Sessellifts stand im heurigen Winter nur ein Schlepplift zur Verfügung. Mit der neuen ‚Salamanderbahn' wird dieses schöne Schigebiet wesentlich attraktiviert. Geplant ist die Bahn ab Ende 2005 in Betrieb gehen zu lassen. Daneben soll die Beschneiung der Lahning, die Gestaltung der Langwies als Familienabfahrt und die Errichtung eines Beschneiungsteiches wesentliche Verbesserungen für die Schigäste bringen", erläutert Dworak. Die Errichtung des Liftes erfolgt durch die Errichtungsgesellschaft, die Schneeberg Lift GmbH, die zu 50% durch die NÖ Schneebergbahngesellschaft (NÖSBB) und zu 50% durch private Investoren getragen wird. Der Betrieb erfolgt ausschließlich durch die NÖSIBB. Marketing, Vertrieb und Management werden unter der Dachmarke ‚Salamander' firmieren, womit ein einheitlicher Auftritt im Sommer und Winter gewährleistet werden kann. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 4 Millionen Euro belaufen. Der Finanzierungsanteil der NÖSIBB beträgt 500.000 Euro, die sich auf die beiden Gesellschafter, die Österreichischen Bundesbahnen und die NÖVOG, aufteilen. "Für die Region Schneeberg bringt die neue und verbesserte Erschließung dieses wunderschönen Schigebietes einen wesentlichen touristischen und wirtschaftlichen Impuls", so Dworak abschließend.
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