SP-Strobl: Kritik der ÖVP an Standort- und Betriebsansiedlungspolitik Wiens auf tönernen Füßen

Wien (SPW-K) - Als "inhaltlich unzutreffend und damit als krampfhafter, durchsichtiger Versuch einer Vorwahlkampfaktion" bezeichnete Donnerstag der Vorsitzende des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Wiener Gemeinderates, Kommerzialrat Fritz Strobl, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien die Kritik der Wiener ÖVP an der Standort- und speziell der Betriebsansiedlungspolitik der Stadt Wien. Er könne sich jedenfalls des Eindrucks nicht erwehren, dass die Wiener ÖVP mit ihrer Show-Aktion vor dem Rathaus das letztlich enttäuschende Abschneiden ihres Wirtschaftsbundes bei der jüngsten Kammerwahl in Wien und den starken Gewinnen des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes übertünchen wolle. Immer mehr Wiener UnternehmerInnen würden die hohe Wirtschaftskompetenz der SozialdemokratInnen, auch und vor allem hinsichtlich der Standortpolitik, anerkennen, betonte der Mandatar.

Die Fakten würden jedenfalls die Behauptungen der Wiener ÖVP über die angeblich schlechte Wirtschafts- und Standortpolitik der Stadtregierung widerlegen, setzte Strobl fort. Wien weise auch für das vergangenen Jahr neuerlich einen Rekord bei der Ansiedlung von ausländischen Unternehmen auf. 55 ausländische Betriebe hätten sich im Jahr 2004 neu in Wien angesiedelt, das sind um 16 Unternehmen oder 9 Prozent mehr als im Jahr davor. Österreichweit habe es 2004 insgesamt 107 Ansiedlungen gegeben. Strobl: "Das bedeutet, dass jedes zweite ausländische Unternehmen, das nach Österreich kommt, Wien als Standort wählt. Fast jeder zweite daraus resultierende Arbeitsplatz ist in Wien entstanden. Auch bei den Betriebsneugründungen wies die Bundeshauptstadt mit 8.248 im vergangenen Jahr einen Rekord auf. Ein Viertel aller Unternehmensgründungen in Österreich im Jahr 2004 entfiel auf Wien. Eine wahrlich stolze Bilanz".

Strobl wies darauf hin, dass 60 Prozent dieser Unternehmen im Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen und im Hochtechnologiesektor tätig seien. Auch dies beweise, so Strobl, dass der Strukturwandel der Wiener Wirtschaft, der von der ÖVP immer wieder urgiert worden wäre, sich erfolgreich entwickle. Hinsichtlich der Kooperation mit der Austrian Business Agency (ABA) merkte Strobl an, dass diese bewusst verfolgt würde, ausgezeichnet und erfolgreich, nicht zuletzt durch wesentliche Beiträge des WWFF bei Betriebsansiedlungsprojekten, funktioniere. Selbstverständlich würden auch andere Bundesländer im Interesse des gemeinsamen Anliegens mit der ABA zusammenarbeiten. Daraus Negatives herauslesen glauben zu müssen, zeige einmal mehr auf welchen tönernen Füßen die Kritik der ÖVP gegenüber Wien stünde, schloss Strobl. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81923

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003