WK-Wahl: Stärkste Fraktion ist der Nicht-Wähler!

Krenn: "Ergebnis für den RFW nicht erfreulich!"

Wien (OTS/RFW) - "Das Ergebnis der Wirtschaftskammer-Wahl ist für die Landesorganisationen des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW) kein Erfreuliches, und die Verluste äußerst schmerzlich - zumal der RFW ein wesentlicher Urheber und Motor der Wirtschaftskammer-Reform war, und wir die Abschaffung der Mehrfachpflichtmitgliedschaften als nächsten Schritt sehen", so Matthias Krenn, Spitzenkandidat des RFW in einer ersten Reaktion. Bedenklich ist seiner Meinung nach jedoch die negative Entwicklung der Wahlbeteiligung von nur mehr 48 Prozent: "Dieses Desinteresse der Unternehmer in Bezug auf ihre Interessensvertretung gehört genauestens analysiert."

Die katastrophale Wahlbeteiligung rührt laut Krenn auch daher, dass die Unternehmer das Gefühl haben, innerhalb der eingefahrenen Kammerstrukturen sowieso nichts verändern zu können: "Der Servicegedanke innerhalb der Kammern, die Unternehmer noch stärker als Kunden zu behandeln, ist weiter zu forcieren. Auch dafür werden wir uns in den nächsten Jahren stark machen."

Des Weiteren war sicherlich auch die bundespolitische Entwicklung für den RFW nicht hilfreich, es ist jedoch angebracht zuerst die Schwachstellen innerhalb des RFW zu analysieren: "In jedem Fall gilt es den Blick in die Zukunft zu richten, denn nach der Wahl ist vor der Wahl. Wir vom RFW werden uns weiter für die Sorgen und Anliegen der heimischen Unternehmer einsetzen, der Reformmotor in der Kammer bleiben, und im Jahr 2010 ein erneutes Angebot an die Unternehmerschaft richten", so Krenn abschließend.

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