Platter: Liegenschaftserlöse kommen der Bundesheerreform zu 100 Prozent zugute

Bundesheer profitiert von Veräußerungen

Wien (OTS) - "Der Erlös aus dem Verkauf der Rhomberg-Kaserne in Lochau kommt zu 100 Prozent dem Bundesheer zugute", sagte Verteidigungsminister Günther Platter heute, Mittwoch. "Das ist ein wichtiger Schritt für die Bundesheerreform." Bei den Verkaufsverhandlungen mit der Firma "Projektart" wurde ein Verkaufserlös von 6,8 Millionen Euro erzielt.

"Das Bundesheer profitiert von der Veräußerung", betonte Platter. Der Hauptausschuss des Nationalrates hatte gestern dem Verkauf des Areals an die Firma "Projektart" zugestimmt. Platter verwies darauf, dass es sich nach dem Verkauf der Wiener Carl-Kaserne nun um die zweite Liegenschaft handle, "bei der das Bundesheer zu 100 Prozent profitiert".

"Seit 1998 befinden sich in der Rhomberg-Kaserne keine Soldaten mehr", sagte der Verteidigungsminister. "Das Nachnutzungskonzept der Firma 'Projektart' wird den Tourismus am Bodensee noch attraktiver machen." Es sei gut, wenn das Areal nun belebt werde.

Die ehemalige Rhomberg-Kaserne mit einer Grundfläche von 18.224 Quadratmeter grenzt direkt an das Ufer des Bodensees an. Das Gebäude wurde 1910 als Strandhotel errichtet und bis 1925 als solches betrieben. Während des Zweiten Weltkrieges diente es als Zollschule, gegen Kriegsende als Reservelazarett.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Martin Brandstötter
Bundesministerium für Landesverteidigung
Pressesprecher des Verteidigungsministers
Tel: +43 1 5200-20215
kbm.buero@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001