Alsergrunder BV.in Malyar will Kinder und Jugendliche fix in die Bezirksarbeit einbinden

Wien (SPW-K) - Am Alsergrund soll bald ein "Jugend-Weisenrat" Bezirksvorsteherin Martina Malyar mit Rat zur Seite stehen, wenn es um die Belange junger AlsergrunderInnen geht: "Mich beeindrucken Ideenreichtum und Zielstrebigkeit, mit denen die Kinder an Probleme herangehen". Erst vor kurzem haben rund 200 Schülerinnen und Schüler des Bezirks PolitikerInnen ihre Wünsche für eine Verbesserung des Lebensraums vorgestellt. Diese Vorschläge will Malyar gemeinsam mit den Jugendlichen umsetzen.

In diesem "Jugend-Weisenrat" soll jeweils ein/e SchülerIn der ersten bis neunten Schulstufe sitzen. "Neun Kinder für den Neunten! Ich will diesen Rat als feste Einrichtung in die Planungen einbeziehen", kündigt Bezirksvorsteherin Malyar an. Kinder und Jugendliche seien selbst die besten ExpertInnen für ihre Lebenssituation. Sie sollen mit dem "Jugend-Weisenrat" ein Sprachrohr zur Politik bekommen.

Einige Aufgaben haben die Jugendlichen der Bezirksvorsteherin bereits gestellt: in vier Arbeitsgruppen, die die Jugend-Beauftragte, SPÖ-Bezirksrätin Veronika Adensamer organisierte, haben sie im Rahmen des Projekts "Word Up 9" konkrete Wünsche erarbeitet.
In den Sport- und Parkanlagen des Bezirks sollen Netze bei den Fußballtoren angebracht werden, Trinkbrunnen und mehr WC-Anlagen errichtet werden. Im Lichtenthalerpark hätten die Kinder gerne getrennte Fußball- und Basketballplätze, im Votivpark wünschen sie sich ein Schachspiel.

Ein besonderes Anliegen war den SchülerInnen auch ein Zebrastreifen über die Währingerstraße in der Höhe des WUK. Dieser soll das Überqueren der Währingerstraße sicherer machen. Im WUK sind eine Volksschule, eine Hauptschule, eine Oberstufe und einige (Klein)Kindergruppen untergebracht.

Ein großes Thema war für die Jugendlichen auch die Situation am Franz-Joseph-Bahnhof. Einerseits fürchten sie sich vor den Obdachlosen, dennoch haben sie auch Verständnis und Mitgefühl für die Situation dieser Menschen gezeigt. Gefordert wurde u.a. auch mehr sozialpolitische Unterstützung für diese. Bereits in der nächsten Sitzung der Bezirks-Sozialkommission wird dieses Thema behandelt.

"Für Kinder und Jugendliche arbeiten heißt auch, mit ihnen zu arbeiten und sie ernst zu nehmen", erklärt die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Martina Malyar. (Schluss)

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