Schierhuber: Österreich ist Vorzeigeland bei Ländlicher Entwicklung

Erfolgreiche Anhörung mit heimischen Agrar-Experten im EP

Brüssel, 16. März 2005 (ÖVP-PD) "Österreich ist Europas Vorzeigeland in der ländlichen Entwicklung und das muss auch so bleiben. Unsere ländlichen Räume sind von großer wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Bedeutung. Ein Zusammenwirken
verschiedener Politiken zur Sicherung der umfassenden Funktionalität - und damit der zukünftigen Grundstrukturen gesellschaftlich relevanter Dienstleistungen - ist eine nachhaltige Aufgabe einer verantwortungsbewussten Politik", sagte Österreichs Bauernvertreterin im Europäischen Parlament, ÖVP-Europaabgeordnete Agnes Schierhuber, gestern in Brüssel. In dem von ihr initiierten Expertenhearing zur Zukunft der ländlichen Entwicklung wies Schierhuber darauf hin, dass die Produktionsfunktion daher unverzichtbar für die vielfältigen Leistungen im Sinne des europäischen Agrarmodells sei. "Unsere Regionen sind Lebens- und Wirtschaftsraum mit vielfältigen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vernetzungen", so Schierhuber. ****

Als Berichterstatterin des Europäischen Parlaments zur Ländlichen Entwicklung hatte Schierhuber auch den österreichischen Agrar-Experten DI Rupert Huber von der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs geladen. "Die Ankoppelung an die Gemeinsame Agrarpolitik sowie die damit verbundene Einbettung in
die Budgetpositionen Landwirtschaft und Umwelt begründen das Programm 'Ländliche Entwicklung' zu einem flankierenden Instrument der Gemeinsamen Agrarpolitik. Darüber hinaus hat die Ländliche Entwicklung auch eine Brückenfunktion. Vor allem durch eine möglichst optimale Ausrichtung von Maßnahmen für den ländlichen Raum soll sie mit einem substanziellen Bezug zur Land- und Forstwirtschaft nachhaltige Synergien bewirken", so Huber.

Schierhuber forderte nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie eine nachhaltige leistungsbezogene Abgeltung der gesellschaftlich relevanten Funktionen im Sinne des europäischen Agrarmodells. "Wir müssen uns den neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen und uns gegen die fortschreitende Liberalisierung der Marktbedingungen sowie die zunehmenden Anforderungen an die Produktionsverfahren und deren Nachvollziehbarkeit und Transparenz wappnen", betonte Schierhuber. "Es muss unser Ziel sein, dass die Menschen im ländlichen Raum nicht nur leben können, sondern vor allem auch dort leben wollen. Daher sind Programme für die Ländliche Entwicklung wichtig, um den Ländlichen Raum aktiv und attraktiv zu erhalten und weiterzuentwickeln. Aber ohne ausreichende Finanzierung sind alle noch so ambitionierten Programme gefährdet", so Schierhuber, die mit dem Ergebnis der hochkarätig besetzten Anhörung sehr zufrieden war.

Rückfragen: MEP Agnes Schierhuber, Tel.: 0032-2-284-5741 oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressestelle, Tel.: 0032-75 79 00
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